Transferpolitik des FC Bayern

Guardiola wollte Suarez nach München locken

Pep Guardiola war mit der Transferpolitik des FC Bayern nicht immer einverstanden.
Pep Guardiola war mit der Transferpolitik des FC Bayern nicht immer einverstanden. Foto: Getty Images

Pep Guardiola wollte in seiner Zeit beim FC Bayern München von 2013 bis 2016 heutige Weltstars wie Kevin De Bruyne, Eden Hazard, Raheem Sterling und vor allem Luis Suarez holen. Auch die damals noch eher vorsichtige Transferpolitik trieb den Katalanen später zu Manchester City.

Hakan Calhanoglu und Gonzalo Castro statt Kevin De Bruyne, Paul Pogba, Neymar oder Eden Hazard? Pep Guardiola und Kaderplaner Michael Reschke hatten bei der Transferpolitik des FC Bayern schwer miteinander kombinierbar Vorstellungen. Der damalige Trainer der Münchner erkannte frühzeitig, welche Profis seine Spielidee verfolgen können und weiterhelfen würden.

Guardiola wollte Suarez zum FC Bayern holen

Vor allem zwei Personalien taten laut Bild besonders weh. Da war Mario Götze, der für 37 Millionen Euro statt Neymar kam. Und dann war da noch Luis Suarez, den der FC Bayern für die Hälfte der 2014 vom FC Barcelona bezahlten 80 Millionen Euro hätte haben können. Im Frühjahr 2015 sah sich Guardiola spätestens im Rückspiel (nach 0:3-Niederlage in Barcelona) des Champions League-Halbfinales bestätigt. Suarez bereitete zwei Tore für Neymar vor, der 3:2-Sieg der Münchner war somit nichts mehr wert. Guardiolas Ex-Klub triumphierte anschließend im Finale der Königsklasse gegen Juventus Turin - natürlich mit Treffern von Suarez und Neymar. Und für Guardiola war wohl dann spätestens klar: Seine Zeit beim FC Bayern würde nach drei Jahren im Sommer 2016 enden.

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Christopher Michel  
27.07.2020