Wechselte zu Porto

Grujic: Bei Werder "keine Perspektive" - Gladbach "eine Option"

Grujic spielte letzte Saison noch für Hertha.
Grujic spielte letzte Saison noch für Hertha. Foto: Getty

Mittelfeldspieler Marko Grujic wechselte gegen Transferfensterschluss auf Leihbasis vom FC Liverpool zum FC Porto. Wie der Serbe nun verrät, hatte er sich aber auch mit einem erneuten Engagement in der Bundesliga befasst. Während der 24-Jährige bei Werder Bremen "keine Perspektive" sah, bezeichnete er Borussia Mönchengladbach als "eine realistische Option".

Nach seinen zwei Leihjahren bei der Hertha hätte sich Marko Grujic weiter vorstellen können, in der Bundesliga aufzulaufen. Werder Bremen soll sich mit dem Mittelfeldspieler befasst haben, konnte aber den Forderungen aus Liverpool nicht nachkommen. Zwar verkauften die Grün-Weißen noch Davy Klaassen für elf Millionen Euro zu dessen Ex-Klub Ajax Amsterdam, Geld für Grujic war allerdings keines da. Ein Transfer sei "aus finanzieller Sicht in keinster Weise möglich", zitierte die Deichstube kürzlich Werder-Manager Frank Baumann, der zugleich erklärte: "Es gab keinen Ansatzpunkt, dass eine Verpflichtung realistisch ist."

Grujic wollte lieber nach Gladbach als nach Bremen

Grujic selbst hätte bei der Werder ohne "keine Perspektive gesehen", wie er nun im Gespräch mit der serbischen Tageszeitung Alo offenbarte. Der 24-Jährige liebäugelte indes mit einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach, die "eine realistische Option" waren. "Valentino Lazaro und Breel Embolo haben mit mir sehr positiv über Trainer Marco Rose gesprochen", verriet der Serbe und sagte: "Ein Transfer klappte aber nicht, weil Gladbach den derzeit verletzten Denis Zakaria nicht verkaufen konnte."

Nach Porto-Leihe: 2021 nach Gladbach?

Statt nach Bremen oder Gladbach gab Liverpool den Ex-Herthaner zum portugiesischen Top-Klub FC Porto ab. Dort wird Grujic zunächst für ein Jahr auf Leihbasis spielen. Dass es im kommenden Jahr doch noch was mit der Option Gladbach könnte, schloss der Rechtsfuß nicht aus: "Ich glaube, dass ich eines Tages mit Rose zusammenarbeiten werde." Was nicht ist, kann also noch werden.

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Adrian Kuehnel  
10.10.2020