Schwolow, Waldschmidt und vielleicht auch Koch

Grifo: Streich der Schlüssel für Freiburg, mit Abgängen umzugehen

Grifo vertraut auf Streich. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images
Grifo vertraut auf Streich. Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Der SC Freiburg hat vor der abgelaufenen Saison prominente Abgänge weitgehend vermeiden können und schnupperte auch deshalb lange am europäischen Geschäft. Zur neuen Saison könnte sich nach Alexander Schwolow und Luca Waldschmidt auch noch Robin Koch verabschieden. Vincenzo Grifo ist deshalb nicht mulmig.

Der Schlüssel für den Sportclub heißt aus Sicht des Deutsch-Italieners Christian Streich. "Der Trainer kann mit Abgängen umgehen, durch seine Spielphilosophie und seine Empathie, die es neuen Spielern leicht macht", zitiert Sport Bild den Mittelfeldmann. Das Spiel der Breisgauer ist nie nur auf einzelne Akteure zugeschnitten und übersteht so auch personelle Wechsel. Zudem schlagen Neuzugänge häufig ein. Aktuell ruhen die Hoffnungen dabei etwa auf Ermedin Demirovic. 

"Wir lösen das im Verbund"

Der Stürmer kostete Freiburg immerhin kolportierte 3,7 Millionen Euro Ablöse. Das mag nur ein Bruchteil der Einnahmen für Schwolow, Waldschmidt und eventuell Koch sein, stellt für den Sportclub aber schon ein klares Statement dar. Während im Tor Mark Flekken einen guten Ersatz für Schwolow darstellt und Koch beispielsweise durch Keven Schlotterbeck aufgefangen werden könnte, gibt es den Spielertypen Waldschmidt im Aufgebot kein zweites Mal. "Klar wird Luca fehlen", sagt Grifo. Abhängig vom Nationalspieler sei Freiburg aber auf keinen Fall gewesen. "Wir lösen das im Verbund", ist er überzeugt. Verletzungsbedingt kam Waldschmidt in der Saison vor dem Wechsel zu Benfica ohnehin nur zu umgerechnet etwas mehr als 14 Spielen Einsatzzeit in der Bundesliga, in der ihm freilich starke zehn Torbeteiligungen gelangen.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
26.08.2020