Halbes Jahr auf Schalke verbracht

Gregoritsch-Rückkehr: "Umfeld, das mir Sicherheit bietet"

Gregoritsch ist zurück in der FCA-Stammelf. Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images
Gregoritsch ist zurück in der FCA-Stammelf. Foto: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images

Dass Michael Gregoritsch beim FC Augsburg nochmal Stammspieler wird, hätte vor knapp einem Jahr kaum jemand erwartet. Der Angreifer wurde beim FCA suspendiert, nachdem er in österreichischen Medien seinen Abschied zum Winter als gegeben darstellte. Nach einer unglücklichen Leihe zum FC Schalke 04 ist er nun wieder voll integriert.

"Nach dem letzten Jahr war es gut, in ein Umfeld zu kommen, das ruhig ist, mir Sicherheit bietet", zitiert Sport Bild den Angreifer. Er stand bei allen fünf Bundesligaspielen in der Startformation, steuerte beim Sieg zum Auftakt bei Union Berlin den Führungstreffer zum 2:1 bei. "Der Trainerwechsel zu Heiko Herrlich war für meine Ausgangssituation sicher gut, weil ein neuer Coach unbefangen ist", ordnet Gregoritsch ehrlich ein. Mit Ex-Übungsleiter Martin Schmidt hat er sich dem Magazin zufolge zwar zwischenzeitlich ausgesprochen, ob es einen Weg zurück gegeben hätte, sei aber dahingestellt.

"Meine Leistung nicht gebracht"

In jedem Fall hat der Nationalspieler in seinem halben Jahr auf Schalke zu schätzen gelernt, was er in Augsburg fahrlässig aufs Spiel gesetzt hatte. Dabei ging es so verheißungsvoll los, beim einzigen Sieg der Königsblauen im Kalenderjahr 2020 gegen Borussia Mönchengladbach war er der überragende Mann. Danach ging es zunächst schleichend, insgesamt aber rapide bergab. Für Schalke und für Gregoritsch selbst. "Wir haben als Mannschaft nicht gut funktioniert. Ich habe meine Leistung nicht gebracht", so der 26-Jährige selbstkritisch. Ein Verbleib war so keine Option, stattdessen erlebt Gregoritsch die unerwartete Renaissance in Augsburg.

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Lars Pollmann  
28.10.2020