Grammozis streich Verteidiger

"Gesagt, dass er nicht dabei ist und fertig": Mustafi vor Schalke-Aus?

Schalke-Coach Dimitrios Grammozis (r.), links daneben der aussortierte Shkodran Mustafi. Foto: Imago

Bei der 1:2-Niederlage bei Bayer Leverkusen verzichtete Schalke-Coach Dimitrios Grammozis "aus sportlichen Gründen" auf Winterneuzugang Shkodran Mustafi. Großen Gesprächsbedarf gab es vom Trainer keinen. Droht dem Verteidiger nun das Schalke-Aus?

Im Winter erst wechselte Shkodran Mustafi vom FC Arsenal zum FC Schalke 04, um mit dem Königsblauen die fast schon unmöglich geglaubte Mission Klassenerhalt zu schaffen. Sechs Bundesligaspiele später könnte schon wieder Schluss sein für den 28-Jährigen. Bei Bayer Leverkusen gehörte der Weltmeister von 2014 nicht zum Kader, der Verein teilte vor dem Spiel mit: "Aus sportlichen Gründen". Statt auf Mustafi setzte Trainer Dimitrios Grammozis in der Innenverteidigung auf Malick Thiaw, Benjamin Stambouli und Timo Becker. Bezeichnend: Auf der Bank nahm mit Vasilios Pavlidis ein U19-Verteidiger der Schalker Platz.

"Ich denke, er ist Profi genug"

Dass Mustafi nicht mit nach Leverkusen fährt, wurde ihm dabei nicht ausführlich begründet, eine kurze Ansprache genügte Grammozis, wie er auf Sky zugab: "Wir hatten nicht so viel Gelegenheit, weil die Abfahrt sehr, sehr stressig war, weil wir noch zwei, drei Sachen machen mussten, um Standardsituationen nochmal durchzugehen.Wir haben es ganz kurz angedeutet als Trainerteam und gesagt, dass er nicht dabei ist und fertig." Eine Reaktion erwartet der 42-Jährige nicht: "Ich denke, dass er Profi genug ist, dass er das wegsteckt." Gut möglich, dass die Schalker um Trainer Grammozis schon für die 2. Liga planen, vermehrt auf Spieler setzen, die das Projekt Wiederaufstieg mit angehen. Mustafis Vertrag läuft im Sommer schon wieder aus, in die zweite Bundesliga wird er nicht mitgehen. Sein Abschied könnte nun sogar schon früher beginnen. 

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Benjamin Heinrich  
04.04.2021

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