Schalke gewinnt gegen Paderborn

Grammozis freut sich über Erfolg in Paderborn: "Der Sieg geht in Ordnung"

Dimitrios Grammozis feierte mit Schalke gegen Paderborn den zweiten Sieg in Folge. Foto: Imago.
Dimitrios Grammozis feierte mit Schalke gegen Paderborn den zweiten Sieg in Folge. Foto: Imago.

Der FC Schalke 04 hat am Sonntag den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Beim SC Paderborn setzte sich Königsblau mit 1:0 durch. Cheftrainer Dimitrios Grammozis ist glücklich über das Ergebnis, weigert sich aber, zu viel in die Tabelle zu interpretieren.

Nach den mageren Resultaten gegen Erzgebirge Aue (1:1) und Jahn Regensburg (1:4) ist der FC Schalke 04 zurück in der Spur. Vor der Länderspielpause feierte der Absteiger einen 3:1-Heimsieg über Fortuna Düsseldorf, am Sonntag setzte sich die Mannschaft von Dimitrios Grammozis gegen den zuvor noch ungeschlagenen SC Paderborn durch. 

Grammozis: "Wir wussten, was uns erwartet"

"Wir sind sehr glücklich", sagte ein zufriedener Grammozis auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. "Gratulation an die Spieler. Wir wussten, was uns erwartet. Es hat sich bestätigt, dass es eine intensive Partie sein wird", resümierte der Deutsch-Grieche die intensiven Minuten in der Benteler-Arena und ergänzte: "Es war sehr zweikampfbetont. Ich bin froh, dass wir das Spiel angenommen haben."

"Wir haben im richtigen Moment das Tor gemacht"

In den ersten 45 Minuten war kein Tor gefallen, nach 63 Minuten sorgte Simon Terodde nach Vorlage von Marius Bülter schließlich für die Entscheidung. "In der zweiten Hälfte gab es mehr Räume. Wir haben im richtigen Moment das Tor gemacht", so Grammozis, der befindet: "Ich denke, der Sieg geht am Ende in Ordnung."

Tuchfühlung zur Tabellenspitze löst keine Euphorie aus

Dass Schalke nun punktgleich mit Dresden, St. Pauli und Nürnberg den siebten Tabellenplatz belegt und nur einen Zähler Rückstand auf die Aufstiegsränge hat, löst beim Cheftrainer aber keine Euphorie aus: "Ich tue mich schwer, jetzt schon von Tabellenkonstellationen zu sprechen", sagte Grammozis. Dabei spiele auch die lange Transferphase eine Rolle: "Viele Teams haben jetzt erst ihren Kader zusammen. Ab jetzt geht es erst richtig los." Bereits am kommenden Freitag wird Königsblau vom Karlsruher SC herausgefordert, anschließend geht es mit Rostock und Ingolstadt gegen zwei Aufsteiger. 

Florian Bajus  
13.09.2021