VfB-Ersatztorhüter

Grahl: "Spiele für den geilsten Klub der Welt"

Jens Grahl (r.) im Einsatz beim VfB-Training.
Jens Grahl (r.) im Einsatz beim VfB-Training. Foto: Imago Images

Seit über vier Jahren steht Jens Grahl beim VfB Stuttgart im Wort. Der Ersatzmann zwischen den Pfosten hat in diesem Zeitraum zwar kein einziges Spiel für die Schwaben bestritten, behauptet aber trotzdem, dass er beim "geilsten Klub der Welt" spiele.

Auch in der nächsten Saison reiht sich Jens Grahl ohne zu murren in der Torhüter-Hackordnung hinter Gregor Kobel und Fabian Bredlow ein. Sollte sich keiner der beiden verletzten, dürfte Grahl weiterhin auf sein Debüt für den VfB Stuttgart warten müssen – und das, obwohl er schon seit mehr als vier Jahren dem Kader zugehörig ist.

"Ich lebe den VfB"

Grahl ist das egal. "Ich kann mich gut selbst motivieren, weil ich für den geilsten Klub spiele", sagte der 31-Jährige bei VfB-TV. "Ich stand früher in der Cannstatter Kurve und habe den anderen zugejubelt. Ich lebe den VfB schon von klein auf." Tatsächlich ziert den linken Arm ein Tattoo des Stuttgarter Stadions, vor dem ein Junge mit der Rückennummer 13 sitzt und sehnsüchtig in Richtung Arena blickt.

Klarer Plan nach der Karriere

Im Sommer 2016 ist Grahl zu seiner alten Liebe zurückgekehrt, für den VfB spielte der Ballfänger schon seit seinem vierten Lebensjahr. Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn kann sich Grahl sehr gut vorstellen, einen Posten im Nachwuchs zu übernehmen – vielleicht als Torwarttrainer. "Da habe ich richtig Bock drauf", brennt er schon darauf, dem Brustring-Klub auch nach der Karriere erhalten zu bleiben.

Profile picture for user Andre Oechsner
Andre Oechsner  
28.08.2020