VfL Wolfsburg

Grafite: "Schaue mir das Tor gegen Bayern fast jeden Tag an"

Grafite erzielte eines der legendärsten Bundesliga-Tore. Foto: Imago
Grafite erzielte eines der legendärsten Bundesliga-Tore. Foto: Imago

Der VfL Wolfsburg grüßt aktuell von der Tabellenspitze der Bundesliga. Als einziger Klub haben die Niedersachsen die Maximalausbeute von vier Siegen in vier Spielen erzielt. Bei manchem Fan keimt die Erinnerung an die Meisterschaft 2009 auf. Einer der wichtigsten Protagonisten war Grafite.

Der Brasilianer bildete gemeinsam mit Edin Dzeko das beste Sturmduo der Liga, wurde Torschützenkönig und erzielte gegen den FC Bayern eines der legendärsten Tore der Bundesliga-Historie. Umzingelt von Münchner Gegenspielern behielt der heute 42-Jährige einen kühlen Kopf, schloss frech mit der Hacke ab. "Ich schaue mir dieses Tor fast jeden Tag an, denn seit ich diesen speziellen Treffer erzielte, habe ich in den sozialen Medien viel Begeisterung gespürt und bekomme dieses Tor jeden Tag von den Fans gezeigt oder auf den Fanseiten zu sehen", erklärt Grafite nun gegenüber dem TV-Sender Sport1.

"Wichtigste und schönste Tor in meiner Profikarriere"

Der vierfache Nationalspieler der Selecao erinnert sich noch genau an die Begegnung, die die Wölfe von Felix Magath nach dem 26. Spieltag an die Tabellenspitze hievte. "Es war ein großartiger Nachmittag am 4. April 2009, nur zwei Tage nach meinem 30. Geburtstag. Es war ein perfekter Tag und ich habe das wichtigste und schönste Tor in meiner Profikarriere erzielt. Unglaubliche Erinnerungen", sagt Grafite im Rückblick. Zu den Gegnern gehörte seinerzeit übrigens auch der heutige VfL-Coach Mark van Bommel.

Titelchance? "Jedenfalls nicht unmöglich"

Ob sich unter dem Niederländer der große Wurf des VfL Wolfsburg wiederholen lässt, vermag der heutige TV-Experte nicht zu prognostizieren. "Das ist schwer zu sagen, aber es ist möglich, jedenfalls nicht unmöglich", so Grafite. "Ich hoffe sehr, dass der VfL das ganz große Ding wieder landen kann. Es wäre so toll, wieder Deutscher Meister zu werden", sprudelt aus dem Brasilianer noch heute eine enge Verbindung nach Niedersachsen.

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Lars Pollmann  
16.09.2021