Bayern-Krise

Goretzka: "Es fühlt sich an wie ein Horrorfilm"

Goretzka und die Bayern stecken in der Krise. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Goretzka und die Bayern stecken in der Krise. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Die dritte Pleite in Folge: Der FC Bayern steckt in der Krise. Leon Goretzka macht aus seiner Enttäuschung keinen Hehl und wählt nach dem 2:3 beim VfL Bochum deutliche Worte.

Erst verlor der FC Bayern 0:3 in Leverkusen, dann 0:1 in Rom - und nun auch noch 2:3 in Bochum. Binnen acht Tagen musste sich der Rekordmeister zum dritten Mal in Folge geschlagen geben. "Es fühlt sich an wie ein Horrorfilm, der einfach nicht aufhört", sagte Leon Goretzka nach dem 22. Spieltag in der Bundesliga beim Streamingdienst DAZN. Der Mittelfeldspieler meinte: "Es läuft alles gegen uns. Wir können uns hinstellen und erzählen, dass wir gut ins Spiel gekommen sind - sind wir auch, aber dabei kommt man sich bescheuert vor. Am Ende haben wir alles versucht, da kann man uns mit einem Mann weniger keinen Vorwurf machen. Wieder eine rote Karte bekommen, sogar den Anschlusstreffer gemacht."

Bayern verliert trotz zwischenzeitlicher Führung

Die Münchner gingen in Bochum zwar dank Jamal Musiala in Führung (14.), vor dem Seitenwechsel traf auf der Gegenseite aber zunächst Takuma Asano (38.), ehe Keven Schlotterbeck die Hausherren in Front brachte (44.). In der zweiten Hälfte flog Dayot Upamecano mit Gelb-Rot vom Platz (76.), den Strafstoß verwandelte Kevin Stöger (78.). Der Anschlusstreffer von Harry Kane genügte Bayern am Ende nicht mehr (87.).

Goretzka: "Wir müssen zu unserem Spiel zurückfinden"

Wieso schafft es der FC Bayern nicht, die Kurve zu bekommen? "Eine Erklärung dafür zu finden, ist schwierig", sagte Goretzka und fügte hinzu: "Am Ende des Tages sind es individuelle Fehler - davon gab es in den vergangenen Wochen zu viele." Der Abstand auf Tabellenführer Bayer Leverkusen beträgt nun schon acht Punkte. Ist die Meisterschaft aus Münchner Sicht noch realistisch? "Jetzt gerade ist es schwer, das mit 'Ja' zu beantworten, da alles gegen uns spricht. Da muss man nicht Träumereien anstellen. Das ist nicht die Frage, die wir aktuell beantworten müssen. Wir müssen zu unserem Spiel zurückfinden und unsere Spiele gewinnen", so Goretzka.

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Adrian Kühnel  
18.02.2024