Jähes Ende beim BVB

Götze: "Wollte schon im Winter 2019/20 aus Dortmund weg"

Mario Götze saß bei Borussia Dortmund am Ende häufig auf der Bank. Foto: Imago.
Mario Götze saß bei Borussia Dortmund am Ende häufig auf der Bank. Foto: Imago.

Im vergangenen Sommer gingen Borussia Dortmund und Mario Götze getrennte Wege. Erst im Oktober fand der offensive Mittelfeldspieler einen neuen Arbeitgeber - dabei wollte er den BVB ursprünglich während des Wintertransferfensters verlassen.

"Eigent­lich wollte ich schon im Winter 2019/20 aus Dort­mund weg, habe mich dann aber anders entschieden", sagte Götze im Interview mit 11Freunde und betonte: "Anfangs gab es ver­schie­dene Optionen, ich wollte mir aber bewusst Zeit bei der Ent­schei­dung für den neuen Klub lassen. Dann kam Corona und plötz­lich wurde die Zeit immer knapper."

Unter Favre auf dem Abstellgleis

​​​​​​​Nach seiner Rückkehr vom FC Bayern im Sommer 2016 erlebte Mario Götze bei Borussia Dortmund keinen zweiten Frühling. Spätestens unter Lucien Favre geriet der Weltmeister von 2014 aufs Abstellgleis, nachvollziehen konnte er diese Entscheidung nicht (fussball.news berichtete). Allein in der vergangenen Spielzeit kam Götze lediglich 21 Mal über rund 600 Spielminuten zum Einsatz, frühzeitig wurde daher über einen Abgang zum Vertragsende im Sommer spekuliert.

Götze: "Die Unsicherheit war eine ganz neue Erfahrung"

Wie erwartet erhielt Götze kein neues Arbeitspapier beim BVB. Die Vereinssuche zog sich allerdings bis in den Oktober. "Das war hart", blickte Götze zurück und ergänzte: "Ich gebe zu, die Unsi­cher­heit in diesem Sommer war eine ganz neue Erfah­rung. Gar nicht zu wissen, was pas­siert und wie es wei­ter­geht, das kannte ich nicht." Schlussendlich unterzeichnete er einen Zweijahresvertrag bei der PSV Eindhoven. Unter Roger Schmidt ist Götze Stammspieler und mit jeweils sechs Toren und sechs Assists Leistungsträger. 

 

Florian Bajus  
04.05.2021