Eintrachts Pokal-Aus

Glasner: "Wir werden Tuta nicht fallen lassen!"

Der Brasilianer Tuta (r.) sah gegen Waldhof Mannheim das ein ums andere Mal nicht gut aus. Foto: Imago

Es war nicht sein Spiel: Der Brasilianer Tuta erwischte beim 0:2 von Eintracht Frankfurt bei Waldhof Mannheim im DFB-Pokal einen rabenschwarzen Tag. Trainer Oliver Glasner stellte sich nach der Partie allerdings hinter den 22-Jährigen.

Aus dem Carl-Benz-Stadion in Mannheim berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Bei beiden Gegentreffern sah Tuta nicht gut aus. Beim 0:1 in Mannheim entwischte dem Innenverteidiger Gegenspieler Marcel Seegert, der nach einer Ecke einköpfte. Beim 0:2 grätschte er ins Leere und ließ seine Mitspieler so in Unterzahl gegen die konternde Waldhof-Offensive im Stich. Eine Minute später folgte die Auswechslung. Leistungsbedingt, aber auch weil Trainer Oliver Glasner nach einem 0:2-Rückstand die Offensive suchen musste. Am Ende stand das Pokal-Aus in der ersten Runde und ein sichtlich angeschlagener Tuta, der schon beim 0:1 mit den Händen vorm Gesicht auf den Boden sackte. 

Vergleich mit Wolfsburgs Lacroix

Glasner äußerte sich nach dem Spiel zur Leistung Tutas und stärkte dem Südamerikaner demonstrativ mit einem Vergleich den Rücken: "Der hochumjubelte Maxence Lacroix (Anm. d. Red.: Bei Glasners Ex-Klub VfL Wolfsburg) hat letztes Jahr im Pokalspiel nach neun Minuten einen Elfmeter verschuldet, beim Europapokal-Aus in Athen das 1:2 mit verschuldet und einen Elfmeter verschuldet und ich habe ihn nicht fallen lassen. Das werden wir nicht tun." Vielmehr sieht es der 46-Jährige als seine Aufgabe an, Tuta Lösungsansätze zu liefern: "Wir werden die Spieler unterstützen, ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie es besser machen können. Dann liegt es an ihnen, dass sie es umsetzen. Das wird bei Tuta genauso sein." Die Eintracht würde sich freuen, wenn auch Tuta den Rückschlag ähnlich wie Wolfsburg Lacroix wegsteckt, der anschließend eine starke Saison in der Bundesliga spielte.

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Benjamin Heinrich  
10.08.2021