Nach Finaleinzug

Glasner: "Werde mir das eine oder andere Gläschen gönnen"

Eintracht-Trainer Oliver Glasner (r.) mit seinem Verteidiger Martin Hinteregger. Foto: Getty Images

Nachdem Eintracht Frankfurt durch einen 1:0-Erfolg gegen West Ham United im Rückspiel des Europa League-Halbfinales ins Endspiel, wo die Glasgow Rangers warten, eingezogen ist, brachen auf dem Rasen kurzzeitig alle Dämme. Und auch im Anschluss dürfte es für Spieler und Verantwortliche feuchtfröhlich weitergehen. 

Aus dem Deutsche Bank Park berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Frankfurt in Feierlaune! Nach den erfolgreichen Spielen gegen West Ham United im Halbfinale der Europa League (2:1/1:0) und dem Finaleinzug dürfte die Stadt in der Nacht zur Partymeile werden. Die Fans stürmten nach dem Abpfiff das Feld, feierten eine gefühlte Ewigkeit mit der Mannschaft auf dem heiligen Rasen. Und Trainer Oliver Glasner sagte nach dem Spiel auf Nachfrage von fussball.news: "Auch ich werde mir das eine oder andere Gläschen gönnen!" Verdientermaßen - und doch machte der 47-jährige Österreicher klar: "Trotzdem werden wir morgen um 12 Uhr einen lockeren Waldlauf machen hier durch den Stadtwald. Die Jungs werden denke ich was auszuschwitzen haben." 

Anweisung vom Trainer: Spieler "sollen feiern" 

Frei bekommen die Eintracht-Spieler am Freitag folglich nicht, aber für die Nacht immerhin einen Freifahrtsschein: "Wir haben in Barcelona (Anm. d. Red.: Nach dem 3:2-Auswärtssieg im Camp Nou) auch schon gefeiert. Ich weiß nicht, was die Spieler heute machen. Das sind ja alles erwachsene Kerle. Das haben sie sich aber verdient. Sie sollen feiern und den Abend genießen." Und zumindest für eine Nacht die kommende Bundesligapartie gegen Borussia Mönchengladbach vergessen: "Ich bin ja so verrückt, dass ich unmittelbar nach dem Spiel gesagt habe, dass ich gar nicht weiß, was ich mit Blick auf Gladbach erzählen soll. Da haben sie zur mir gesagt, ich soll mal bei heute Abend bleiben. Das werde ich tun." Denn die Nacht in Frankfurt, sie ist noch jung. 

Benjamin Heinrich  
06.05.2022