Niederlage in Sinsheim

Glasner: Wackler in der Defensive "fuchsen mich sehr!"

Die Eintracht-Defensive war in Hoffenheim alles andere als stabil. Foto: Getty Images

Bei der 2:3-Niederlage in Hoffenheim zeigte Eintracht Frankfurt erhebliche Schwächen in der Defensive und lud die TSG bei den Gegentreffern regelrecht ein. Zwei eigene Tore reichten entsprechend nicht mehr zu einem Punktgewinn in der Fremde - sehr zum Ärger von Trainer Oliver Glasner. 

Aus der PreZone Arena in Sinsheim berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich 

"Das fuchst mich sehr. Ich bin enttäuscht, das merkt man mir an. Vor allem ob der drei Gegentore", sagte Eintracht-Trainer Oliver Glasner nach dem 2:3 bei der TSG Hoffenheim auf Nachfrage von fussball.news zur defensiven Anfälligkeit seiner Mannschaft. Seine klare Analyse: "Wenn wir zwei Tore schießen, sollten wir zumindest einen Punkt holen oder gar gewinnen. Wenn du auswärts drei Tore kassierst, ist es in der Regel ziemlich schwierig zu gewinnen. Das haben wir heute gesehen." Bei den Gegentoren habe seine Mannschaft "nicht die Konsequenz an den Tag gelegt, die es braucht, um Tore zu verhindern." 

"Kann eine heilvolle Niederlage gewesen sein"

Die Hoffnung des Österreichers: "Wenn wir daraus lernen, und davon gehe ich aus, dann kann es eine heilvolle Niederlage gewesen sein." Drei Gegentore in einem Spiel bekam die Eintracht zuletzt am 1. Spieltag bei der 2:5-Niederlage in Dortmund. Bei der TSG Hoffenheim haben die Frankfurter laut Glasner nun zu spüren bekommen, "es geht nicht immer so einfach und in der 95. Minute sind wir sowieso da." Dennoch betonte der 47-Jährige: "Es wirft uns jetzt auch nicht um. Wir müssen aus den Fehlern lernen. Das werden wir auch, dann wird es wieder den nächsten Schritt nach vorne gehen."

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Benjamin Heinrich  
05.12.2021