Eintracht im Umbruch

Glasner: "Läuft nicht immer alles, wie wir uns das vorstellen"

Eintracht-Trainer Oliver Glasner muss noch viel zu justieren. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt ist unter dem neuen Trainer Oliver Glasner nur schwer in die Saison gekommen. Der Österreicher sprach nun über die Startschwierigkeiten und die Findungsphase in seinem neuen Klub. 

Zwölf Punkte aus elf Spielen, nur zwei Siege, Platz 14 in der Bundesliga: Bei Eintracht Frankfurt läuft noch längst nicht alles rund. "Die Konstanz fehlt uns", beklagte Trainer Oliver Glasner auf ServusTV und erklärte: "Wir hatten einen mittelgroßen Umbruch mit elf neuen Spielern in der Kabine. Im Frühjahr war viel Unruhe im gesamten Klub. Der Sportvorstand ist gegangen, auch Adi Hütter als Trainer und einige Spieler haben den Klub verlassen." Glasners Vorgänger zog es zu Borussia Mönchengladbach, Sportboss Fredi Bobic zu Hertha BSC: "Deshalb sind wir dabei, uns neu zu finden." Mit Glasner kam auch Markus Krösche, Frankfurts neuer Sportvorstand, erst im Sommer an den Main. Der wollte eigentlich - wie der Trainer - keinen großen Umbruch.

"Die Moral ist fantastisch"

Doch am Ende fiel dieser größer aus als erwartet. Auch weil Glasner der Mannschaft eine neue Spielweise implementieren will, die taktisch anspruchsvoll ist. Ein schwieriges Unterfangen und doch lobt der 47-jährige Österreicher die Mentalität der Spieler: "Die Moral ist fantastisch. Es sind super Jungs, mit denen ich sehr gerne zusammenarbeite und die sehr ehrgeizig sind. Aber es läuft natürlich nicht immer alles, wie wir es uns vorstellen.“ Zuletzt betonte der ehemalige Wolfsburger, dass es der Weg der kleinen Schritte ist, den die Frankfurter bis ins neue Jahr gehen werden. Der mittelgroße Umbruch fordert von allen Beteiligten Geduld. 

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Benjamin Heinrich  
16.11.2021