Eintracht Frankfurt

Glasner greift nach dem Titel: Großes Lob von Niko Kovac

Glasner steht dicht vor dem größten Erfolg seiner Trainerkarriere. Foto: Getty Images
Glasner steht dicht vor dem größten Erfolg seiner Trainerkarriere. Foto: Getty Images

Die Erfolgsgeschichte von Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren steht vor ihrer Vollendung. Mit dem Triumph im Finale der Europa League gegen die Rangers aus Glasgow am Mittwochabend würden die Hessen ein Fußballmärchen schreiben. Einen großen Anteil daran trägt auch Niko Kovac.

Der Kroate hatte die Eintracht im März 2016 in einer misslichen Lage übernommen, letztlich aber in die Relegation geführt. Es ist wohl auszuschließen, dass die SGE am Mittwoch in Sevilla nach einem internationalen Titel greifen würde, hätte die Elf von Kovac in den Playoffs gegen den 1.FC Nürnberg seinerzeit nicht den Klassenerhalt geschafft. Heuer drückt der Ex-Profi, der aktuell ohne Verein ist, natürlich der Eintracht die Daumen. Als wichtigen Erfolgsfaktor macht er seinen Nach-Nachfolger Oliver Glasner aus.

"Sehr strukturiert, sehr gut organisiert, sehr akribisch"

"Er ist sehr strukturiert, sehr gut organisiert, sehr akribisch, er beobachtet den Gegner sehr genau und bereitet die Mannschaft sehr gut auf ihn vor", erklärt Kovac gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dazu gehöre beispielsweise, dass die Gegner im Training von Frankfurt gut simuliert werden und die Mannschaft so stets weiß, was auf sie zukommt. Sie spiele unter Glasner "nicht nur ihren Stiefel runter", sondern er passe seine Taktik den Gegebenheiten an.

"Weil es kein Hü und kein Hott bei ihm gibt"

So hat die Eintracht in der laufenden Europa-League-Saison schon mehrere Überraschungen gelandet und rechnet sich deshalb große Chancen auf den Titel aus. Es wäre ein Triumph für Glasner, der Kovac auch mit seiner Art imponiert. "Oliver hat seine Vorstellungen vom Fußball gut auf sein Team übertragen, weil er methodisch arbeitet, weil es kein Hü und kein Hott bei ihm gibt." Kovac würde auch ein Dank gebühren, ebenso Adi Hütter, der sich mit Eintracht Frankfurt für den Wettbewerb qualifiziert hatte.

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Lars Pollmann  
17.05.2022