Trotz Nullnummer

Glasner: "Fahre mit einem sehr positiven Gefühl nach Hause"

Eintracht-Coach Oliver Glasner war mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt kam zuhause gegen den FC Augsburg nicht über ein 0:0 hinaus. Trainer Oliver Glasner war mit dem Spiel seiner Mannschaft im Anschluss nach zwei Pleiten zuletzt dennoch äußerst zufrieden. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

62 Prozent Ballbesitz, 21:4 Torschüsse: Eintracht Frankfurt war gegen den FC Augsburg durchaus dominant, hatte aber nur wenige zwingende Torchancen und erzielte bei der Nullnummer entsprechend auch keinen Treffer. "Wir sind natürlich nicht happy mit dem Punkt heute. Ein Sieg wäre verdient gewesen. Aber der 15. Minute war es fast ein Spiel in einer Hälfte", sagte Coach Oliver Glasner nach der Bundesligapartie mit Blick auf die eigene Dominanz.

Glasner mit Kompliment an Gikiewicz 

Dass seine Mannschaft vor allem im Abschluss aber noch zulegen muss, wusste auch Glasner: "Das nötige Abschlussglück hat heute gefehlt. Wir haben sehr, sehr viele gute Situationen kreiert und hatten drei, vier tolle Torchance. Da muss man dem gegnerischen Torhüter auch mal ein Kompliment aussprechen." Hundertprozentige Torchancen waren bei den 21 Torschüssen auf den Augsburger Kasten nur wenige dabei. Auch die Passquote von nur 76 angekommenen Zuspielen zeigt: Gerade im Offensivdrittel ist für die Hessen noch viel Luft nach oben. 

"Mit dem Wie heute sehr zufrieden" 

Waren es in den vergangenen beiden Spielen, beim Pokal-Aus in Mannheim (0:2) und beim Bundesligaauftakt in Dortmund (2:5), aber noch die Grundtugenden, die Glasner vermisste, war der Österreicher gegen Augsburg damit mehr als einverstanden: "Mit dem Wie bin ich heute sehr zufrieden. Mit dem Wie gehe ich auch sehr positiv in die nächsten Wochen. Das war ein Schritt in die richtige Richtung .Wir haben keinen einzigen Konter zugelassen. Das Tor hat gefehlt. Ich fahre aber heute mit einem sehr, sehr positiven Gefühl nach Hause." 

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Benjamin Heinrich  
21.08.2021