Frankfurt-Coach

Glasner: "Entscheidung für die Eintracht war die richtige"

Oliver Glasner ist weiterhin gerne Eintracht-Trainer. Foto: Getty Images

Oliver Glasner hat als Trainer von Eintracht Frankfurt einen durchwachsenen Start hingelegt. Die Entscheidung, im Sommer zu den Hessen zu wechseln, bereut der 47-jährige Österreicher bislang aber keineswegs. 

Es war keine einfache Mission, die Oliver Glasner im vergangenen Sommer bei Eintracht Frankfurt angetreten ist. Mit Markus Krösche ein neuer Sportvorstand, Toptorjäger Andre Silva (28 Tore) weg, die Wechselpossen um Filip Kostic und Amin Younes und dann der Fehlstart mit dem Pokal-Aus bei Waldhof Mannheim und dem verpatzten Ligastart in Dortmund. "Ich würde die Aufgabe als herausfordernd bezeichnen. Ich hätte mir den Start etwas einfacher gewünscht", sagte der Österreicher im Interview mit der Frankfurter Rundschau offen und ehrlich. 

Glasner und Krösche sehen gleiches Kunstwerk

Obwohl es mit Platz 14 in der Bundesliga nach elf Spieltagen alles andere als rosig läuft, bereut Glaser die Eintscheidung für die Eintracht aber nicht. Eine Entscheidung, die er mit Überzeugung traf: "Was mich überzeugt hat, ist, dass die Sportliche Führung in eine Richtung geht. Wenn Markus Krösche, unser Vorstand und ich nach vorne schauen, dann sehen wir alle das gleiche Bild. Es ist nicht so, dass einer einen Picasso sieht und der andere einen van Gogh. Das würde nicht zusammenpassen. Daher war die Entscheidung für die Eintracht genau die richtige." 

"Wir müssen liefern"

Und doch mahnte der 47-Jährige an, dass die Zeit für große Sprünge mit seiner Mannschaft erst im neuen Jahr kommen wird. Bis dahin lautet das Motto bei den Hessen: "Wir werden jetzt versuchen, über Kampf und Mentalität so viele Punkte wie möglich zu holen. Zu Beginn des neuen Jahres haben wir deutlich mehr gemeinsame Trainingszeit, das wird uns gut tun." Laut Aussage des Eintracht-Coaches habe er bislang noch keine zehn Taktikeinheiten mit seiner Mannschaft gehabt: "Das ist Fakt." Und doch betonte auch Glasner: "Wir müssen liefern. Das ist der Druck, den wir in der Bundesliga aushalten müssen." 

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Benjamin Heinrich  
19.11.2021