Eintracht-Coach will bleiben

Gladbach-Trainer? Hütters Konter: "Soweit ich weiß, ist Alonso da Trainer"

Ein Mann, ein Wort: Adi Hütter erneuerte sein Statement zum Eintracht-Verbleib. Foto: Imago

Adi Hütter, Trainer von Eintracht Frankfurt, äußerte sich zu den Gerüchten um einen möglichen Wechsel im Sommer zu Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach. Dabei gab sich der Österreicher durchaus schlagfertig und lenkte den Blick auf das Wesentliche.

Die Bild-Zeitung hatte berichtet, dass Adi Hütter bei Borussia Mönchengladbach als Favorit auf die Nachfolge von Marco Rose (wechselt im Sommer zu Borussia Dortmund) gelten und dieser sich ernsthaft mit einem Abgang beschäftigen soll. Der 51-Jährige Coach von Eintracht Frankfurt kommentierte die Gerüchte um seine Person am Donnerstag auf der Spieltagspressekonferenz vor der Auswärtspartie bei Borussia Dortmund, an der auch fussball.news teilnahm, äußerst charmant und schlagfertig. "Soweit ich weiß, ist da Xabi Alonso Trainer", konterte der Österreicher die Berichte der Bild-Zeitung, die den Wechsel des Spaniers zu den Gladbachern als fix vermeldet hatten und ergänzte: "Das hat sich auch wieder nicht bestätigt. Soll ich mich jeden zweiten, dritten Tag hier hinstellen und kommentieren und dementieren? Ich bin 100 Prozent fokussiert auf unsere Aufgabe. Ich möchte auch an dieser Stelle einfach mal klarstellen, dass ich auch jetzt nicht ständig Lust habe, irgendwelche Gerüchte oder Spekulationen zu kommentieren."

"Ich stehe zu dem, was ich gesagt habe"

Vielmehr erneuerte Hütter sein "Ich bleibe"-Statement, das er Ende Februar auf Sky gegeben hatte: "Ich kann bestätigen, dass ich zu dem, was ich mal gesagt habe, stehe." Er habe natürlich Verständnis für die Unruhe im Umfeld, richtete gleichzeitig aber auch einen Appell an die Fans: "Manchmal glaubt man auch zu viel, was in der Zeitung steht. Dass sich die Leute Gedanken machen, verstehe ich. Ich möchte aber auch darum bitten, dass wir versuchen intern so eine Ruhe zu haben, dass wir uns aufs Wesentliche konzentrieren. Wir sind alles Profis und können das sehr wohl unterscheiden." Der Fokus liegt bei der Eintracht auf dem Sportlichen, die Diskussionen um seine Person empfindet Hütter auch nicht als "Störfeuer": Mich persönlich stört das überhaupt nicht. Wir haben nach dem, was mit Fredi Bobic in der Zeitung stand (Anm. d. Red.: Wechselwunsch und Gerüchte um Hertha BSC), sehr gut reagiert als Mannschaft. Das Wichtigste ist, dass wir gemeinsam ein großes Ziel haben, dass wir hier um etwas spielen, was Eintracht Frankfurt noch nicht erreicht hat." Die Hessen wollen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Champions League, in der auch Hütter als Trainer noch nie gespielt hat. Diesem Ziel ordnet auch der Vorarlberger aktuell alles unter.

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Benjamin Heinrich  
01.04.2021

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