Bundesligisten wollen US-Talent

Gladbach durch Trainer Rose bei Aaronson im Vorteil

Brenden Aaronson (re.) bei seinem Länderspiel gegen Costa Rica.
Brenden Aaronson (re.) bei seinem Länderspiel gegen Costa Rica. Foto: Getty Images

Brenden Aaronsen ist mit 19 Jahren schon US-Nationalspieler und gilt als Toptalent. Neben Eintracht Frankfurt, dem SC Freiburg und der TSG Hoffenheim will auch Borussia Mönchengladbach den Mittelfeldspieler haben. Trainer Marco Rose könnte das Zünglein auf der Waage sein.

Brenden Aaranson wird bereits mit Kai Havertz verglichen, sein Marktwert auf 1,3 Millionen Euro geschätzt. Der Techniker hat sich in der Major League Soccer bei Philadelphia Union bereits mit 19 Jahren in den Vordergrund gespielt. Vor dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie feierte er gar sein Debüt im Trikot der US-Nationalmannschaft. Borussia Mönchengladbach hat nach Bild-Informationen im Rennen um die Gunst von Aaranson die Nase vorn, Eintracht Frankfurt, die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg haben wohl keine Chance.

Rose als Zünglein an der Waage?

Marco Rose hat dabei ein Ass im Ärmel: Er kennt den deutschen Sportchef Ernst Tanner, mit dem er in Salzburg zusammengearbeitet hat. Dort war derr 53-Jährige Nachwuchsleiter. Tanner war zwar auch in Hoffenheim als Geschäftsführer tätig, doch die Verbindung zu Rose ist frischer und deutlich näher. Somit haben die Gladbacher einen großen Vorteil, sie können zudem noch mit der Perspektive Champions League locken.

Christopher Michel  
23.07.2020