Unberechenbare Mannschaft der Stunde

Gisdol warnt: "Einzelne herausragende Spieler" bei Eintracht

Gisdol warnt vor Kostic und Co.. Foto: Imago
Gisdol warnt vor Kostic und Co.. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt ist als einziger Bundesligist im Kalenderjahr 2021 noch ungeschlagen, hat mehr Punkte als der FC Bayern gesammelt und die meisten Tore geschossen. Mit Fug und Recht dürfen die Hessen als 'Mannschaft der Stunde' gelten. Markus Gisdol und der 1.FC Köln wollen ein Stolperstein sein.

Der Chefcoach der Geißböcke weiß jedoch darum, wie schwierig die Aufgabe gegen die SGE am heutigen Sonntag wird. "Mittlerweile ist Frankfurt eine Mannschaft, die einzelne herausragende Spieler hat. Aber du weißt nicht, welcher in der nächsten Woche der herausragende Spieler ist", so Gisdol auf der Spieltagspressekonferenz der Domstädter. Andre Silva, Filip Kostic und Luka Jovic heißen die offensichtlichen Kandidaten, aber auch Aymen Barkok, Daichi Kamada oder Amin Younes können Spiele mit einzelnen Aktionen entscheiden.

"Ursprung in einer sehr guten Zweikampfführung"

Gisdol will die Eintracht dabei aber nicht auf ihre offensive Feuerkraft beschränken. "Man schwärmt immer wieder von dem Offensivspiel von ihnen, aber das hat ihren Ursprung in einer sehr guten Zweikampfführung", so der Köln-Coach. In Ehrfurcht erstarren muss sein Team auch nicht, immerhin gelangen zuletzt drei Bundesliga-Siege in vier Partien. Und hat sich der 1.FC Köln in dieser Saison gerade gegen Gegner aus den oberen Tabellenregionen sehr wettbewerbsfähig präsentiert.

"Wir brauchen wieder einen Top-Tag"

"Wir dürfen nicht darauf schauen, gegen welche Gegner wir bisher gepunktet haben. Aber natürlich gibt das auch ein gewisses Selbstvertrauen", sagt Gisdol. Seine Geißböcke schlugen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach, holten Remis gegen RB Leipzig und den VfL Wolfsburg. Und im Hinspiel gegen die Eintracht. "Die Erwartungshaltung ist wichtig und die muss so sein, dass wir wissen, dass wir in Frankfurt wieder einen Top-Tag brauchen", stimmt Gisdol seine Truppe ein. 

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Lars Pollmann  
14.02.2021