1. FC Köln

Gisdol hofft auf Kainz und Andersson: "Werden uns noch sehr helfen"

Florian Kainz feierte am Wochenende sein Comeback beim 1. FC Köln. Foto: Imago
Florian Kainz feierte am Wochenende sein Comeback beim 1. FC Köln. Foto: Imago

Nach langer Verletzungspause kann der 1. FC Köln wieder auf Florian Kainz und Sebastian Andersson zurückgreifen. Cheftrainer Markus Gisdol ist überzeugt, dass das Duo eine wichtige Rolle im Kampf um den Klassenerhalt einnehmen wird.

Die Lage wird für den 1. FC Köln immer bedrohlicher. Nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg (0:1) liegt die Mannschaft von Markus Gisdol punktgleich mit dem Tabellen-17. Arminia Bielefeld (23) auf dem Relegationsplatz, der Rückstand auf den FSV Mainz 05 und Hertha BSC beträgt zwei Punkte. Sollte die Arminia im Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Freitag mindestens einen Punkt holen, stünde der FC erstmals seit dem achten Spieltag wieder auf einem direkten Abstiegsplatz und damit im direkten Duell gegen Mainz noch mehr unter Druck.

Comeback von Kainz und Andersson "ein großer Schritt für uns"

Seit jenem achten Spieltag hat die Mannschaft lediglich 17 Tore erzielt, im eigenen Netz landeten derweil 33 Treffer. Über das harmlose Offensivspiel wird bereits die gesamte Saison diskutiert. Gisdols Hoffnungen ruhen jedoch nicht auf systematischen Umstellungen, sondern auf Florian Kainz und Sebastian Andersson. Kainz feierte in Wolfsburg seine Saisonpremiere, Andersson war erstmals seit Dezember wieder dabei. "Es ist wichtig, dass die beiden wieder zur Verfügung stehen. Das war ein großer Schritt für uns", wird Gisdol vom Express zitiert und betont: "Sie werden uns in den nächsten Wochen noch sehr helfen, da bin ich sicher."

Duo soll "Stück für Stück" herangeführt werden

Während Kainz die Gefahr auf der linken Außenbahn erhöhen soll, soll Andersson die Hereingaben mit seinem starken Kopfballspiel verwerten. "Stück für Stück werden sie mehr Spielzeit bekommen können. Wir müssen da immer gut abwägen nach so einer langen Pause", sagte Gisdol, der darauf hofft, dass die beiden Rekonvaleszenten den Bock umstoßen und seinen Job retten werden.

Florian Bajus  
06.04.2021

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