Freiburg und Union haben sogar zwei 'Durchspieler'

Ginter und Co.: Die Dauerbrenner unter den Feldspielern

Ginter gönnt sich bislang keine Pause. Foto: Imago
Ginter gönnt sich bislang keine Pause. Foto: Imago

In der Bundesliga sind 20 von 34 Spieltagen absolviert. Bald steht also schon der Eintritt in das letzte Saison-Drittel an, in dem zumindest rechnerisch noch alle Entscheidungen zu treffen sind. Sieben Feldspieler sind dabei bisher als absolute Dauerbrenner auffällig geworden.

Sie haben in der Bundesliga die Traumbilanz von 1800 absolvierten Minuten (ohne Nachspielzeiten) vorzuweisen. Besonders beeindruckend ist das bei Matthias Ginter, der mit Borussia Mönchengladbach und der deutschen Nationalmannschaft ein vielbeschäftigter Profi ist. Auch für Wataru Endo ist es keineswegs selbstverständlich, immerhin ist der Japaner als Mittelfeldmann nicht nur Dauerbrenner, sondern auch während der Partien ein wahrer Dauerläufer.

Freiburg und Union jeweils doppelt vertreten

Mit dem SC Freiburg und Union Berlin stellen zwei Klubs sogar jeweils zwei Spieler, die noch keine Minute verpasst haben. Philipp Lienhart und Christian Günter bei den Breisgauern und Marvin Friedrich sowie Robin Knoche bei den Eisernen sind nicht nur stets fit, sie vermeiden auch Gelbsperren bisher ganz hervorragend. Als siebter Feldspieler ist auch Jungnationalspieler Felix Uduokhai vom FC Augsburg bisher omnipräsent. Damit sind übrigens genauso viele Feldspieler wie Torhüter nach 20 Spieltagen noch ohne jede Fehlzeit.

Ginter mit Alleinstellungsmerkmal, Sonderfall Werder

Bei den international vertretenen Klubs steht Ginter derweil allein auf weiter Flur, wobei Mats Hummels bei Borussia Dortmund lediglich zweimal in Schlussphasen wenige Minuten vor Abpfiff ausgewechselt wurde. Beim FC Bayern ist Thomas Müller unter den Feldspielern der Dauerbrenner, bei RB Leipzig der torgefährliche Außenverteidiger Angelino. Für Bayer Leverkusen hat Moussa Diaby die meisten Minuten abgespult, für die TSG Hoffenheim Diadie Samassekou. Einen besonderen Fall stellt derweil Werder Bremen dar, das erst 19 Spiele ausgetragen hat. Dabei waren aber gleich drei Feldspieler zu jeder Minute auf dem Feld.

Die Dauerbrenner unter den Feldspielern der Bundesliga-Klubs

1. FC Augsburg: Felix Uduokhai, 1800 Minuten

= 1. Union Berlin: Marvin Friedrich und Robin Knoche, je 1800 Minuten

= 1. SC Freiburg: Christian Günter und Philipp Lienhart, je 1800 Minuten

= 1. Borussia Mönchengladbach: Matthias Ginter, 1800 Minuten

= 1. VfB Stuttgart: Wataru Endo, 1800 Minuten

6. Borussia Dortmund: Mats Hummels, 1791 Minuten

= 6. Hertha BSC: Niklas Stark, 1791 Minuten

8. Eintracht Frankfurt: Martin Hinteregger, 1762 Minuten

9. FC Bayern: Thomas Müller, 1749 Minuten

10 Werder Bremen: Maximilian Eggestein, Marco Friedl und Theodor Gebre Selassie, je 1710 Minuten (nur 19 Spiele)

= 10. VfL Wolfsburg: Wout Weghorst, 1710 Minuten

12. RB Leipzig: Angelino, 1701 Minuten

13. Bayer Leverkusen: Moussa Diaby, 1682 Minuten

14. 1.FC Köln: Ellyes Skhiri, 1646 Minuten

15. Arminia Bielefeld: Fabian Klos, 1636 Minuten (nur 19 Spiele)

16. FSV Mainz 05: Jeremiah St. Juste, 1620 Minuten

17. TSG Hoffenheim: Diadie Samassekou, 1505 Minuten

18. FC Schalke 04: Bastian Oczipka, 1300 Minuten

(Angaben via Transfermarkt)

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Lars Pollmann  
10.02.2021