SC Freiburg

Ginter-Rückkehr: Streich konnte es erst gar nicht glauben

Streich bekommt seinen früheren Schützling zurück. Foto: Getty Images
Streich bekommt seinen früheren Schützling zurück. Foto: Getty Images

Der SC Freiburg hat diese Woche zwei wesentliche Weichenstellung für die Zukunft vorgenommen. Erst wurde der Wechsel von Nico Schlotterbeck zu Borussia Dortmund publik, dann machten die Breisgauer die Rückholaktion von Matthias Ginter perfekt. An die hatte selbst Christian Streich zunächst nicht glauben können.

"Als ich es das erste Mal gehört habe, dachte ich, das kann doch nicht stimmen. Dann ist es relativ schnell gegangen und ich habe gedacht, ja, es gibt ja auch ein paar Argumente für diesen Verein", zitiert kicker.de den Chefcoach. Streich hatte Ginter bereits in der A-Jugend unter seinen Fittichen, verhalf ihm später zu den ersten Schritten in der Freiburger Bundesliga-Mannschaft. Nun habe der Nationalspieler versichert, Feuer und Flamme für die Heimkehr zu sein, so Streich. "Sonst hätten wir gesagt: nein."

"Dann ist es eine super Sache"

Schon jetzt ist der dienstälteste Bundesliga-Trainer darauf bedacht, die Euphorie rund um Ginter etwas zu bremsen. Der hoch beanspruchte 28-Jährige habe auf ihn zuletzt einen müden Eindruck gemacht, so Streich. Gemeinsam müsse man daran arbeiten, "dass Matthias wieder Frische, Energie und Power erlangt, sowohl mental als auch körperlich, dass er wieder auf das extrem hohe Level kommt. Dann ist es eine super Sache". 

Schlotterbeck "wird sich zerreißen"

Als direkten Ersatz für Schlotterbeck solle Ginter aber nicht gesehen werden, meint Streich. Da spiele schon eine wichtige Rolle, dass der künftige Dortmunder Linksfuß ist, während der Sommer-Neuzugang mit dem rechten Fuß stärker ist. "Das sind andere Spieler", so Streich. Schlotterbeck gratuliert er derweil zum Wechsel zu einem Champions-League-Klub und geht davon aus, dass der Jungnationalspieler "sich zerreißen wird, dass wir jetzt noch den maximalen Erfolg haben".

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Lars Pollmann  
05.05.2022