Glücklich in Freiburg

Ginter: "Habe mich nie als Neuankömmling gesehen"

Matthias Ginter (r.) fühlt sich in Freiburg wohl. Foto: Getty Images.
Matthias Ginter (r.) fühlt sich in Freiburg wohl. Foto: Getty Images.

Matthias Ginter ist im Sommer nach acht Jahren zum SC Freiburg zurückgekehrt. Viel Anlaufzeit hat der Innenverteidiger bei seinem Ex-Verein nicht benötigt, um in der Defensive eine wichtige Rolle einzunehmen.

Aufgrund des Vertragsendes bei Borussia Mönchengladbach war lange Zeit über die Zukunft von Matthias Ginter spekuliert worden. Der deutsche Nationalspieler wurde mit zahlreichen Spitzenvereinen in Verbindung gebracht und entschied sich schlussendlich für eine Rückkehr zum SC Freiburg. Für die Schwarzwälder spielte Ginter bereits von 2005 bis 2014, ehe er zu Borussia Dortmund und anschließend nach Mönchengladbach wechselte.

Ginter: "Habe mich nie als Neuankömmling gesehen"

Beim Sport-Club ist der 28-Jährige in die Fußstapfen von Nico Schlotterbeck getreten, der seinerseits ebenfalls den Schritt zum BVB gewagt hat. Bisher hat Ginter alle Pflichtspiele über 90 respektive 120 Minuten absolviert und avancierte rasch zu einer festen Größe. Doch nicht nur wegen seiner Freiburger Vergangenheit hatte er nach der Rückkehr leichtes Spiel, wie der Abwehrchef nach dem 2:2 gegen Hertha BSC bei DAZN erläuterte: "Ich habe mich nie als Neuankömmling gesehen, weil die Mannschaft so viele tolle Charaktere hat. Sie haben mich super aufgenommen, deswegen ist es mir sehr leicht gefallen."

"Das spricht für die Mannschaft"

Auch die Neuzugänge Ritsu Doan, Daniel-Kofi Kyereh und Michael Gregoritsch hätten keine Startschwierigkeiten gehabt, sagte Ginter, "das spricht für die Mannschaft". Und die habe mit dem gesamten Verein in den vergangenen Jahren "eine enorme Entwicklung gemacht, wenn man sieht, wer heute wieder auf der Bank war, wer reingekommen ist und wer gar nicht gespielt hat." Auch deswegen haben die Breisgauer lediglich ein Pflichtspiel verloren. 

Florian Bajus  
10.10.2022