Ärger über Niederlage

Ginter: "Mit ein bisschen Ruhe hätten wir das 2:0 machen können"

Matthias Ginter (r.) ärgerte sich über die Niederlage gegen Dortmund. Foto: Getty Images.
Matthias Ginter (r.) ärgerte sich über die Niederlage gegen Dortmund. Foto: Getty Images.

Der SC Freiburg hat trotz einer engagierten Leistung mit 1:3 gegen Borussia Dortmund verloren. Matthias Ginter ärgerte sich über das Ergebnis und das verpasste zweite Tor.

Im eigenen Stadion warf der SC Freiburg gegen Borussia Dortmund von Beginn an alles in die Waagschale. Die Mannschaft von Christian Streich investierte viel nach vorne und belohnte sich durch den Führungstreffer durch Michael Gregoritsch in der 35. Minute. Im Anschluss hatten die Schwarzwälder weitere Chancen und verpassten es, sich für den hohen Aufwand zu belohnen. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, am Ende setzte sich der BVB durch die Tore von Jamie Bynoe-Gittens (77.), Youssoufa Moukoko (84.) und Marius Wolf (88.) mit 3:1 durch.

Ginter: "Am Ende hat man die Qualität von Dortmund im letzten Drittel gesehen"

Am DAZN-Mikrofon war Matthias Ginter ob des Endergebnisses spürbar frustriert. "Extrem bitter" sei das Resultat, so der Innenverteidiger, "wir haben wahnsinnig viel investiert, gerade in der ersten Halbzeit. Wir sind verdient in Führung gegangen, mit ein bisschen Ruhe hätten wir vor der Pause das 2:0 machen können. In der zweiten Halbzeit haben wir alles in die Waagschale gelegt, es ging hin und her. Am Ende hat man die Qualität von Dortmund im letzten Drittel gesehen." 

"...dann wird es schwierig, zurückzukommen"

Das bitterste Gegentor war der Ausgleich, der aus einem Torwartfehler von Mark Flekken resultierte. Daran allein machte Ginter die Niederlage aber nicht fest: "So ein Gegentor hat immer eine gewisse Wirkung. Trotzdem sind wir danach nicht eingebrochen. Es war kein Scheibenschießen, wir haben weiter versucht, nach vorne zu gehen. Das 1:2 spielen sie super aus, dann wird es schwierig, zurückzukommen." Nichtsdestotrotz lässt sich auf dieser Leistung aufbauen, wenn am kommenden Wochenende das Duell mit dem VfB Stuttgart auf dem Programm steht.

Florian Bajus  
12.08.2022