Urteil steht noch aus

Gericht macht 96 wenig Hoffnung: Kind wohl weiter Geschäftsführer

Martin Kind (r.) muss noch bis zum 17.Oktober zittern. Foto: Getty Images.
Martin Kind (r.) muss noch bis zum 17.Oktober zittern. Foto: Getty Images.

Bei Hannover 96 bleibt es diese Tage mal wieder nicht ruhig. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse in Bezug auf Martin Kind. Der 78-Jährige wird wohl weiterhin Geschäftsführer der ausgegliederten Profiabteilung bleiben. 

Nach einem jahrelangen Streit mit den Kultanhängern sowie einigen Verantwortlichen wurde Martin Kind Ende Juni als Geschäftsführer abgesetzt. Kind wollte das nicht auf sich sitzen lassen und legte beim Langericht Hannover mit Erfolg Einspruch ein. Die Vereinsführung ging dagegen juristisch vor, jetzt ist das Oberlandesgericht in Celle für den Streit zuständig. 

Frist bis Mitte Oktober 

Der Sprecher des Gerichtes Andreas Keppler sagte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung: "Der Senat hält die Berufung nach seiner vorläufigen Einschätzung für unbegründet." Das Landgericht in Hannover hatte zuvor entschieden, dass der Verein gegen den Gesellschaftsvertrag verstoßen habe. 

Am 17.Oktober wird das endgültige Urteil gefällt. Die Vereinsseite hat bis dahin Zeit, im Rahmen einer Begründungsfrist neue Gründe für die Absetzung von Martin Kind nachzuliefern, wie der kicker berichtete. 

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Magdalena Schwaiger  
12.09.2022