Erstrunden-Duell im Borussia-Park

Gerechte Verteilung? Gladbach im DFB-Pokal vor 300 Fans, in Rostock das 20-fache

Im vergangenen Testspiel gegen Greuther Fürth durften 300 Fans von Borussia Mönchengladbach ins Stadion.
Im vergangenen Testspiel gegen Greuther Fürth durften 300 Fans von Borussia Mönchengladbach ins Stadion. (Foto: imago)

Wie der Deutsche Fußball-Bund zuletzt bekannt gab, dürfen jeweils die zuständigen lokalen Gesundheitsbehörden über die Zuschaueranzahl im DFB-Pokal bestimmen. Für den VfL Borussia Mönchengladbach bedeutet das, dass 300 Fans in der ersten Pokalrunde dabei sein dürfen, während in Rostock wohl das 20-fache erlaubt wird.

Auch wenn Borussia Mönchengladbach als Gastverein eingetragen ist, dürfen die Fohlen gegen Regionalligist FC Oberneuland im eigenen Wohnzimmer spielen. Auf die Verlegung des Spielorts in den Borussia-Park hatten sich beide Klubs aufgrund der strengen Hygieneauflagen bereits geeinigt. Klar ist auch: Das Erstrunden-Duell im DFB-Pokal wird vor Zuschauern ausgetragen. Wie die Borussia informierte, ist die Anzahl gemäß den aktuell gültigen behördlichen Bestimmungen der Coronaschutzverordnung auf maximal 300 Fans beschränkt. "Daher haben zunächst ausschließlich Inhaber der Borussia-Allesfahrerkarte die Chance, sich jeweils ein Ticket für das Spiel zu sichern."

Immerhin kein Geisterspiel, aber ...

Bereits das vergangene Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (0:2) durften 300 Zuschauer im Borussia-Park live mitverfolgen, selbiges gilt nun auch für das erste Pflichtspiel der neuen Saison am 12. September (15.30 Uhr). Immerhin kein Geisterspiel! Schaut man aber über den Tellerrand hinaus, sind die 300 zugelassenen Fans nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Karlsruher SC plant im DFB-Pokal gegen Union Berlin mit 450 Zuschauern, der FSV Mainz 05 gegen TSV Havelse mit 1.000 Fans und bei der Partie zwischen Hansa Rostock und dem VfB Stuttgart sollen sogar 5.000 bis 8.000 Zuschauer möglich sein - den zuständigen Ämtern sei Dank.

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Tom Jacob  
02.09.2020