Fernduell um Klub-WM

Geht um Millionen: Warum der BVB Real die Daumen drückt

BVB und RB duellieren sich um die Klub-WM. Foto: Getty Images
BVB und RB duellieren sich um die Klub-WM. Foto: Getty Images

Am Dienstagabend steigt die Champions League in die K.o.-Phase ein. Neben dem laufenden Wettbewerb geht es für einige Klubs auch um Punkte in einer Koeffizienten-Wertung, die zur Findung der Teilnehmer an der reformierten Klub-WM dient. RB Leipzig und Borussia Dortmund liefern sich dabei ein Fernduell.

BVB hat klaren Punkte-Vorteil gegenüber Leipzig

Da der FC Bayern sein Ticket schon gelöst hat, jedoch maximal zwei Teilnehmer aus den jeweiligen UEFA-Nationen am Turnier teilnehmen werden, das 2025 in den USA ausgetragen wird, geht es abseits des sicher unwahrscheinlichen Falls, dass eines der Teams den Henkelpott in dieser Saison gewinnt, zwischen Leipzig und dem BVB in der Punktewertung um einen Platz am Tisch der Großklubs. Die besseren Karten hat dabei eindeutig Dortmund in der Hand: Sechs Punkte Vorsprung sind dabei gleichbedeutend mit drei Siegen, die Leipzig einfahren müsste, wenn Dortmund keine weiteren Punkte sammeln sollte.

Leipzig müsste Real zwingend ausschalten, um eine Chance zu haben

Konkret heißt das: Leipzig muss gegen Real Madrid im Achtelfinale zwingend weiterkommen und anschließend ein Viertelfinale gewinnen, um den BVB überhaupt noch überholen zu können. Selbst bei zwei Niederlagen gegen die PSV aus Eindhoven wäre der BVB sicher, sofern die Sachsen gegen den Titel-Favoriten aus Spanien keine große Überraschung schaffen. Mit der Klub-WM gehen 2025 zwar Strapazen einher, die Belastung der Profis wird sicherlich zum großen Thema werden. Aber es geht vor allem um eine Menge Geld. Exakte Zahlen liegen noch nicht vor, laut Medienberichten soll es aber alleine ein Startgeld von bis zu kolportierten 50 Millionen Euro geben. Hinzu kommen Prämien bei positivem Verlauf des Turniers mit 32 Teilnehmern aus der ganzen Welt.

Watzke: "Das wird ein gigantisches Event und ein großer Erfolg"

Für Klubs außerhalb der absoluten Elite machen 50 Millionen Euro einen großen Unterschied im Budget aus. Die Prognose, dass viele BVB-Fans die Klub-WM ablehnend betrachten werden, liegt nahe. Dennoch würden in den Chefetagen wohl die sprichwörtlichen Champagnerkorken knallen, wenn die Teilnahme womöglich schon bald gesichert ist. "Ich glaube, das wird ein gigantisches Event, vor allem außerhalb von Europa, und ein großer Erfolg. Wir als BVB würden gerne teilnehmen", sagte Hans-Joachim Watzke im Januar beim Portal The Athletic. "Fans werden ihre Zweifel hegen, wie sie es immer tun, bis sie es dann in Aktion sehen", so der scheidende Geschäftsführer der Schwarzgelben weiter.

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Lars Pollmann  
13.02.2024