Regensburg-Keeper parierte schon fünf Versuche in dieser Pokalsaison

Gegen Spezialisten Meyer: Baumann will Elfer-Lotterie vermeiden

Meyer ist ein absoluter Elfer-Killer. Foto: Imago
Meyer ist ein absoluter Elfer-Killer. Foto: Imago

Werder Bremen trifft am Abend im Nachholspiel des DFB-Pokal-Viertelfinals auf Jahn Regensburg. Der Zweitligist hat das Kunststück vollbracht, durch drei Siege im Elfmeterschießen bis in die Runde der letzten Acht vorzudringen. Erreicht der Jahn so auch das Halbfinale, wäre es ein neuer Rekord im Cup. Frank Baumann hofft naturgemäß auf einen anderen Ausgang.

"Der Torwart hat bei Elfmetern wirklich eine sehr, sehr gute Bilanz. Wahrscheinlich noch ein Grund mehr, das rechtzeitig zu klären und in die nächste Runde zu kommen", sagt der Sportchef gegenüber der Bild-Zeitung. Gemeint ist Alexander Meyer, der in der 1. Runde gegen den 1.FC Kaiserslautern zwei, und in der 2. und 3. Runde gegen den SV Wehen Wiesbaden und 1.FC Köln jeweils einen Elfmeter hielt. Gegen die Geißböcke hatte er zudem in der regulären Spielzeit einen Strafstoß pariert. Insgesamt hat Meyer im Senioren-Fußball neun von 19 Elfmetern gehalten, eine herausragende Quote.

Kohfeldt: "Unsere Schützen sind im Rhythmus"

Der 29-Jährige könnte zudem gegen Werder Bremen besonders motiviert sein, mutmaßt jedenfalls das Boulevardblatt. Immerhin spielte Meyer jahrelang im Nachwuchs des Hamburger SV. Die Aussicht auf ein DFB-Pokal-Halbfinale sollte freilich genügend Motivation mit sich bringen, wenngleich Regensburg gegen Werder sicher ein deutlicher Außenseiter ist. Die Hanseaten derweil fühlen sich trotz des starken Keepers auch für eine mögliche Entscheidung nach über 120 Minuten bereit. "Unsere Schützen sind im Rhythmus, sollte es zum Elfmeterschießen kommen", lässt sich Florian Kohfeldt zitieren. "Es ist unser Ziel, das Spiel über 90 Minuten zu entscheiden", sagt Baumann dennoch.

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Lars Pollmann  
07.04.2021

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