Gladbachs Defensive ist gefragt

Gegen Lewandowski: Rose möchte nicht den Benzema-Fehler machen

Gladbach-Trainer Marco Rose (l.) weiß, wen und was seine Mannschaft bei FC Bayern-Stürmer Robert Lewandowski erwartet.
Gladbach-Trainer Marco Rose (l.) weiß, wen und was seine Mannschaft bei FC Bayern-Stürmer Robert Lewandowski erwartet. (Foto: imago)

Einen Weltklasse-Stürmer erkennt man unter anderem daran, dass er, egal gegen welchen Gegner, Chancen kreieren und Tore erzielen kann. Zu dieser obersten Auswahl gehört definitiv auch Robert Lewandowski, der beim FC Bayern München zum Weltfußballer aufgestiegen ist.

Ausgerechnet diesen Stürmer muss Borussia Mönchengladbach am heutigen Freitagabend (20.30 Uhr) versuchen in den Griff zu bekommen, ihn nicht in Torgefahr kommen zu lassen. Ein nahezu unmögliches Unterfangen, wie auch Fohlen-Trainer Marco Rose in der Vergangenheit erleben musste. Bereits in der Champions League waren die Fohlen zuletzt gegen Top-Stürmer wie Romelu Lukaku (Inter Mailand) und Karim Benzema (Real Madrid) gefordert. Lukaku erzielte in zwei Partien vier Tore gegen Gladbach, Benzema drei Treffer.

"Auch den kann man verteidigen!"

Besonders der Fall Benzema blieb dem 44-jährigen Chefcoach von Borussia Mönchengladbach bis heute im Gedächtnis hängen. "Vor der Partie gegen Real Madrid wurde ich zu Benzema gefragt", erinnerte sich Rose jüngst und ergänzte: "Ich hatte so lapidar geantwortet: 'Auch den kann man verteidigen!'" Eine Aussage, die sich im Nachhinein als Fehler entpuppte. "Er hat uns zwei Treffer eingeschenkt, hatte weitere Großchancen." 

Rose diesmal mit bedachter Wortwahl

In Bezug auf die Nummer neun des FC Bayern München wählte Rose deshalb nun eine bedachte Wortwahl: "Wir wissen, wer da kommt. Wir haben gute Innenverteidiger, davor gute Sechser, die die Aufgabe haben, sich dem zu stellen und versuchen, Lewandowski bestmöglich zu verteidigen." Der heutige Abend wird zeigen, wie gut die Fohlen-Defensive das umsetzen kann.

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Tom Jacob  
08.01.2021