Einstiger Hertha-Schüler

Gegen alle Kritiker! Netz: "Der Wechsel zu Gladbach hat sich gelohnt"

Luca Netz im Trikot von Borussia Mönchengladbach, für den Verein er schon in neun Pflichtspielen zum Einsatz gekommen ist.
Luca Netz im Trikot von Borussia Mönchengladbach, für den Verein er schon in neun Pflichtspielen zum Einsatz gekommen ist. (Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images)

Im vergangenen Sommer wechselte Luca Netz, das einstige Wunderkind von Hertha BSC, zu Borussia Mönchengladbach. Einen Schritt, den viele Berliner nicht nachvollziehen konnten. Drei Monate später liefert der 18-Jährige seinen Kritikern den Beweis.

In der Hauptstadt betrachteten die Fans von Hertha BSC den Youngster lange als Gesicht der Zukunft. Umso überraschender war es für den einen oder anderen, dass Netz sich im August 2021 Borussia Mönchengladbach anschloss. Aus Unverständnis wurde ihm zum Teil Geld-Gier nachgesagt, weil Einsatzzeiten er auch bei den Berlinern hätte haben können.

"Ich bin froh, dass es so gekommen ist"

Drei Monate später, in denen Netz in neun Pflichtspielen für die Profis der Fohlen-Elf zum Einsatz gekommen ist und sich durch starke Auftritte sogar in die U21-Nationalmannschaft gespielt hat, lautet sein Fazit: "Damit habe ich nicht unbedingt gerechnet, aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Der Wechsel zu Gladbach hat sich gelohnt, auch wenn viele nach dem 'Warum' gefragt haben."

Netz hat noch Luft nach oben

Doch trotz des steilen Anstieges in dieser Saison ist Netz noch ein wenig unzufrieden mit seinen Leistungen. "Ich weiß, ich könnte noch besser sein, könnte noch mehr rausholen", sagte der Linksverteidiger selbstkritisch. Auch Trainer Adi Hütter sprach zuletzt davon, dass er bei seinem Schützling noch Luft nach oben sieht. Um einmal ein Top-Spieler zu werden, verfolgt Netz einen klaren Plan: "Ich möchte so viele Spiele wie nur möglich mit Gladbach bestreiten und Erfahrungen sammeln." Bis hierhin hat das ja schon wunderbar geklappt.

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Tom Jacob  
08.11.2021