Gladbach zu Gast im Kraichgau

Gegen "die Mannschaft der Stunde": Weshalb Hütter dennoch Chancen wittert

Ein erneutes Aufeinandertreffen steht bevor. Gladbachs Breel Embolo (l.) und Hoffenheims Kevin Vogt (M.) kennen sich bereits aus Duellen der vergangenen Jahre.
Ein erneutes Aufeinandertreffen steht bevor. Gladbachs Breel Embolo (l.) und Hoffenheims Kevin Vogt (M.) kennen sich bereits aus Duellen der vergangenen Jahre. (Foto: Sascha Steinbach/Getty Images)

Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen kaum sein. Während die TSG 1899 Hoffenheim in der Formtabelle von der Spitze grüßt, reist Borussia Mönchengladbach in dieser Kategorie als eine der Mannschaften mit dem geringsten Selbstvertrauen an. Dennoch wittern die Fohlen ihre Chancen.

Kein anderes Team konnte mit vier Siegen und einem Remis an den vergangenen fünf Spieltagen mehr Punkte einfahren als die TSG 1899 aus dem Kraichgau. Borussia Mönchengladbach kommt stattdessen mit vier Niederlagen am Stück daher, lediglich ein 4:0-Erfolg gegen Greuther Fürth konnte im besagten Zeitraum eingefahren werden - lang ist's her.

Gladbach reist mit Zuversicht an

"Was das Selbstvertrauen angeht, so ist Hoffenheim sicherlich die Mannschaft der Stunde. Wir haben dagegen an bitteren Niederlagen zu knabbern", sagte Fohlen-Trainer Adi Hütter vor der anstehenden Partie auf fussball.news-Nachfrage. "Trotz allem ist bei jedem Spiel die Zuversicht da. Wir müssen alle zusammen anpacken, um ein positives Ergebnis einzufahren", ergänzte der Österreicher hoffnungsvoll.

Gegen Hoffenheim die Trendwende schaffen

Den nötigen Optimismus zieht Hütter dabei aus der Begegnung vom Mittwoch, als Gladbach nur knapp mit 2:3 gegen Eintracht Frankfurt verlor: "Wir haben zu viele leichte, individuelle Fehler gemacht, nichtsdestotrotz war das Spiel ja grundsätzlich in Ordnung. Es war eine kleine Steigerung zu denen davor." Mit einem Erfolg gegen Hoffenheim soll somit die Trendwende geschaffen werden.

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Tom Jacob  
18.12.2021