Kohfeldt legt sich fest

Kapitänsamt: Gebre Selassie zweiter Werder-Anführer, auch Eggestein als Vertreter

Bereits gegen Arminia Bielefeld trug Werder Bremens Theodor Gebre Selassie die Kapitänsbinde am linken Oberarm.
Bereits gegen Arminia Bielefeld trug Werder Bremens Theodor Gebre Selassie die Kapitänsbinde am linken Oberarm. (Foto: imago)

Der Abgang von Davy Klaassen zum Ende der vergangenen Transferperiode hat eine Lücke bei Werder Bremen hinterlassen - sowohl als Einzelspieler als auch bei der Kapitänsfrage. Theodor Gebre Selassie und Maximilian Eggestein rücken nach.

Für etwa 11 Millionen Euro Ablöse wechselte Klaassen, der bisherige Mannschaftsführer von Werder Bremen, kurz vor Transferschluss zu Ajax Amsterdam. Sein Nachfolger im Amt um die Kapitänsbinde steht bei den Grün-Weißen ist Niklas Moisander, der allerdings keinen Stammplatz inne hält. "Theo Gebre Selassie", nannte Trainer Florian Kohfeldt der Bild als erster Vertreter. "Er ist schon viele Jahre hier und absolut ein Gesicht von Werder geworden. Theo hat sich über die Jahre zu einem Spieler mit sehr klarer Meinung entwickelt. Er hat eine gute Seele und viel Verantwortung übernommen", so der 38-Jährige weiter.

"Maxi ist bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen"

Gebre Selassie übernahm bereits im vergangenen Heimspiel gegen Arminia Bielfeld (1:0) die Binde, nachdem Klaassen eine Viertelstunde vor Abpfiff ausgewechselt wurde. Diese Aufgabe wartet nun auch im morgigen Duell mit dem SC Freiburg (15.30 Uhr) auf den Verteidiger. Als Ersatzmann steht außerdem Maximilian Eggestein zur Verfügung. "Maxi ist bereit, noch einen kleinen Schritt mehr Verantwortung zu übernehmen - auch dokumentiert durch dieses Amt", sagte Kohfeldt. Wie der neue Mannschaftsrat nach den Abgängen einiger Führungsspieler ausschaut, hat der Werder-Chefcoach noch nicht festgelegt: "Das habe ich noch nicht final entschieden."

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Tom Jacob  
16.10.2020