Zu wenig Einsätze

Gängiges Modell: Gladbachs drei Top-Kandidaten für eine Winter-Ausleihe

Gladbachs Laszlo Benes (M.) wurde bereits zweimal ausgeliehen. Folgt im Januar der dritte Streich?
Gladbachs Laszlo Benes (M.) wurde bereits zweimal ausgeliehen. Folgt im Januar der dritte Streich? (Foto: Frederic Scheidemann/Getty Images)

Zu Beginn einer Saison machen sich alle Spieler Hoffnungen, in den folgenden zwölf Monaten Teil der Mannschaft zu sein. So auch bei Borussia Mönchengladbach. Doch die bittere Wahrheit ist, dass einige Akteure zuletzt nur wenig bis gar nicht zum Zug kamen.

Bei den Fohlen ist es ein gängiges Modell, Spieler, die unzufrieden mit ihren Einsatzzeiten sind, im Winter-Transferfenster zu verleihen. fussball.news nennt die drei Top-Kandidaten dafür:

Sind alle guten Dinge drei?

Laszlo Benes wurde in den vergangenen Jahren schon zweimal im Januar verliehen. 2019 ging es zu Holstein Kiel, 2021 zum FC Augsburg. Nach seiner Rückkehr im letzten Sommer sprach der 24-Jährige: "Mein klares Ziel ist es, hier Stammspieler zu sein." Vier Monate später sieht die Situation allerdings anders aus. Seit sechs Pflichtpartien ist er nur noch Bankdrücker und auch davor reichte es nur zu Kurzeinsätzen. Bei dem Überangebot im Mittelfeld ist der Slowake ein erneuter Kandidat für eine Ausleihe.

Vom Trainerliebling zum Bankdrücker

Als Marco Rose in der vergangenen Saison noch Borussia Mönchengladbach trainierte, holte er Hannes Wolf an den Niederrhein. Große Stücke hielt er auf den Österreicher, mit dem er einst bei RB Salzburg zusammengearbeitet hatte. Nach dem Trainerwechsel im Sommer sah es zunächst danach aus, dass Wolf unter Neu-Coach Adi Hütter endlich den Durchbruch bei den Fohlen schaffen könnte. Doch wie im Fall Benes spielte auch Wolf zuletzt keine Rolle mehr im Hütter-System. Mit Luca Netz, Marcus Thuram, Alassane Plea und Jonas Hofmann, die alle auf dem linken Flügel einsetzbar sind, hat der Linksaußen-Angreifer zu viel gute Konkurrenz vor der Nase.

Geht Noß einen ähnlichen Weg wie Reitz?

Anfang Juli dieses Jahres unterschrieb das Gladbacher Eigengewächs Conor Noß einen bis 2024 datierten Vertrag. Weil in der Saison-Vorbereitung viele Borussia-Stars fehlten, durfte der 20-Jährige, der bislang nur in der U23 zum Einsatz kam, bei den Profis mitwirken. Zwar machte er mit zwei Treffern auf sich aufmerksam, doch als die etablierten Kicker zurückkamen, ging es schnell wieder zurück zu den Amateuren. Weil der Anschluss zwischen Reserve-Team und erster Mannschaft noch zu groß zu sein scheint, wäre ein Wechsel in eine andere Liga denkbar. Zum Beispiel so wie Rocco Reitz, der aktuell in Belgien auf Spielminuten kommt.

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Tom Jacob  
16.11.2021