Cuisance und Tolisso sollen Einnahmen bescheren

Für Neuhaus oder Zakaria: Bayern müsste erst Profis verkaufen

Ob sich Neuhaus dem Klub von Sane anschließt, ist fraglich. Foto: Imago
Ob sich Neuhaus dem Klub von Sane anschließt, ist fraglich. Foto: Imago

Beim FC Bayern steht im Sommer ein gewisser personeller Umbruch bevor. Bei David Alaba und Jerome Boateng stehen die Zeichen auf Abschied, ebenso bei Javi Martinez. Als Königstransfer soll ein neuer Verteidiger kommen. Für eine Top-Verpflichtung im Mittelfeld hingegen müsste der Rekordmeister wohl erst Mittel generieren.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach gelten die immer wieder in Medien diskutierten Transfers von Florian Neuhaus oder Denis Zakaria von Borussia Mönchengladbach in Corona-Zeiten als nicht zwingend darstellbar. Der Nationalspieler und sein Schweizer Kollege kämen den FC Bayern teuer zu stehen, bei der kolportierten Ablöse ist immer wieder die Rede von einer Summe nördlich der 40 Millionen Euro. Selbst für den Quintuple-Sieger ist das dieser Tage kein Pappenstiel.

Tolisso im Schaufenster

Zumal für den weitgehend erwarteten Fall, dass sich die Münchner für die Abwehr mit Dayot Upamecano von RB Leipzig verstärken, der selbst mit über 40 Millionen Euro ins Kontor schlagen soll. Um dann auch im Mittelfeld zuschlagen zu können, müssten dem Magazin zufolge im Gegenzug Profis verlassen. Ins Schaufenster stelle Bayern dabei den einstigen Rekordeinkauf Corentin Tolisso, bei dem im Sommer 2022 der Vertrag ausläuft. 

Zieht OM die Option für Cuisance?

Zudem hoffen die Münchner dem Bericht zufolge darauf, dass Olympique Marseille aus der Leihe von Michael Cuisance eine feste Verpflichtung macht. Beim Franzosen bestehe demnach eine Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro. Eine Planstelle im Mittelfeld könnte derweil langfristig intern vergeben werden. Auf Torben Rhein aus der U19 halte der Klub riesige Stücke und wolle seinen Vertrag verlängern, so das Magazin. 

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Lars Pollmann  
20.01.2021