Nach dem 1:4 in Leverkusen

Für heftige Schiri-Schelte: Baumann droht Ungemach

Ein Interview kommt Baumann wohl teuer zu stehen. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Ein Interview kommt Baumann wohl teuer zu stehen. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Die TSG Hoffenheim hat am Sonntag beim neuen Tabellenführer Bayer Leverkusen mit 1:4 verloren. Trotz der Deutlichkeit des Ergebnisses machten einige Protagonisten in Schiedsrichter Martin Petersen einen Schuldigen aus. Oliver Baumann droht deshalb Ungemach.

Der DFB-Kontrollausschuss hat ein Verfahren gegen den Schlussmann der Kraichgauer eingeleitet. Der Nationalspieler ist nun zu einer Stellungnahme aufgefordert, anschließend wird über den weiteren Vorgang entschieden. Rausreden kann sich Baumann nicht, er ließ seiner Wut am Mikrofon des TV-Senders Sky freien Lauf. "Es ist sehr bitter, gegen zwölf Mann gespielt zu haben", äußerte der 30-Jährige dabei unter anderem. "Sein rotes Trikot hat gepasst."

Geldstrafe wahrscheinlich

Inhaltlich ist der Ärger der TSG durchaus nachvollziehbar, vor allem der Platzverweis für Florian Grillitsch war eine schlichtweg falsche Entscheidung. Baumann verstand nach der Partie nicht, warum der VAR nicht eingriff, das darf er bei Gelb-Roten Karten aber nicht. So verständlich die Wut sein mag, steht außer Frage, dass sich der Keeper im Ton vergriffen hat. Der kicker erwartet deshalb eine Geldstrafe für Baumann. Zwischen 8 000 und 12 000 Euro, mutmaßt das Fachmagazin, muss er wohl blechen.

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Lars Pollmann  
15.12.2020