Werder Bremen

Füllkrug im Fokus? "Es geht nicht um mich"

Füllkrug hat in Bochum doppelt genetzt. Foto: Getty Images
Füllkrug hat in Bochum doppelt genetzt. Foto: Getty Images

In der Bundesliga gehörte vor dem Saisonstart zu den spannenden Fragen, welche Stürmer in die Fußstapfen von Robert Lewandowski und Erling Haaland treten würden, was den Kampf um die Torjägerkanone anbelangt. Nach fünf Spieltagen heißen die ersten Anwärter Sheraldo Becker von Union Berlin und Niclas Füllkrug von Werder Bremen.

Letztgenannter schnürte am Samstag einen Doppelpack, um seine Hanseaten beim VfL Bochum zu drei Punkten zu schießen. Der 29-Jährige hat keinerlei Probleme mit der Umstellung von der 2. Liga auf das Oberhaus, anders als etwa sein kongenialer Sturmpartner Marvin Ducksch. Ganz überraschend kommt das nicht, schließlich wies Füllkrug vor Saisonstart bereits eine ordentliche Quote auf, hatte 28 Tore in 98 Spielen auf Bundesliga-Niveau auf dem Konto. Mit seinem Top-Start ist er nun aber umso mehr in aller Munde.

"Freue mich erst, wenn die Saison vorbei ist"

Füllkrug ist allerdings kein Spiele, der das Rampenlicht sucht und im Mittelpunkt stehen muss. "Es geht nicht um mich, wir haben viele Torschützen. Das macht uns im Moment unberechenbar", zitiert das Portal DeichStube den Angreifer. Deshalb ficht ihn auch nicht weiter an, dass er im Augenblick an der Spitze der Torjägerliste steht. "Ich freue mich erst, wenn die Saison vorbei ist und nicht über irgendwelche Zwischenergebnisse", sagt Füllkrug.

"Mit seiner Präsenz, seinem Charakter wichtig für uns"

Trainer Ole Werner freut sich natürlich über den "Lauf", den der Stürmer vor dem gegnerischen Kasten gerade hat. "Er ist aber insgesamt mit seiner Präsenz, seinem Charakter wichtig für uns auf dem Platz. Er trägt diesen Glauben einfach in sich, in der Schlussphase dranzubleiben", so der Aufstiegscoach. Gegen Bochum traf Füllkrug in der 86. Minute und in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Damit hat Werder Bremen nun bereits sieben Saisontore nach der 85. Minute erzielt. Zum Vergleich: Vor dieser Marke sind den Hanseaten erst fünf Tore gelungen.

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Lars Pollmann  
04.09.2022