Werder Bremen

Füllkrug Fall für DFB? Fritz: "Haben nicht viele davon"

Befindet sich Füllkrug im Dunstkreis des DFB? Foto: Getty Images
Befindet sich Füllkrug im Dunstkreis des DFB? Foto: Getty Images

Niclas Füllkrug ist am 6. Spieltag der Bundesliga leer ausgegangen, auch weil der Stürmer von Werder Bremen beim Strafstoß in der Nachspielzeit seinem Kollegen Marvin Ducksch den Vortritt ließ. Auch nach dem 0:1 gegen den FC Augsburg liegt der Angreifer aber gleichauf mit Sheraldo Becker an der Spitze der Torschützenliste.

Mit seinen fünf Treffern hat Füllkrug nicht nur entscheidend zum ordentlichen Saisonstart des Aufsteigers beigetragen, sondern auch von sich selbst reden gemacht. Mancherorts wird spekuliert, ob der 29-Jährige nicht womöglich sogar eine Chance hat, auf den WM-Zug aufzuspringen. "Ich weiß, dass beim DFB natürlich die Bundesliga verfolgt wird, und daher wird man sich dort Gedanken machen, wer für den Kader nominiert wird", zitiert das Portal DeichStube Clemens Fritz diesbezüglich. Der Ex-Nationalspieler würde Bundestrainer Hansi Flick sicher nicht abraten, wenn das Thema Füllkrug zur Sprache kommen sollte.

"Bringt nochmal eine andere Komponente ins Spiel"

"Er ist einfach ein Spieler, der nochmal eine andere Komponente ins Spiel einbringen kann. Wir haben nicht so viele von diesen Mittelstürmern in Deutschland", so Fritz. Gerade die Erhöhung des Kaderkontingents auf 26 Spieler könnte Flick dazu verleiten, einen anderweitig kaum vorhandenen Spielertypen mitzunehmen. Als körperlich starken Mittelstürmer hat der Bundestrainer in der jüngeren Vergangenheit vor allem auf Lukas Nmecha vom VfL Wolfsburg gesetzt. Ansonsten landet man in dieser Kategorie von 'Neunern' in der Bundesliga in der Tat schnell bei Füllkrug. Eine Nominierung gilt dennoch eher als unwahrscheinlich, sodass die Spielzeit bei Werder Bremen der klare Fokus bleibt. "Wir wünschen uns alle, dass er diese Form durch die ganze Saison zieht", sagt Fritz.

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Lars Pollmann  
14.09.2022