Werder Bremen

Füllkrug: 2. Bundesliga "hat uns einen neuen Spirit gegeben"

Füllkrug erzielte 19 Saisontore für den Aufsteiger. Foto: Getty Images
Füllkrug erzielte 19 Saisontore für den Aufsteiger. Foto: Getty Images

Werder Bremen hat den Wiederaufstieg in die Bundesliga im ersten Anlauf geschafft. Die Hanseaten konnten so den Abstieg aus der Vorsaison sofort korrigieren. Wie Niclas Füllkrug andeutet, kann die Spielzeit in der 2. Bundesliga durchaus dauerhaft wertvoll sein.

"Ich bin seit 2019 wieder bei Werder. Die ersten zwei Jahre waren gar nichts. Und dann kam das Jahr 2. Liga. Das hat uns einen neuen Spirit gegeben", erklärt der Stürmer gegenüber Sport Bild. Zwar macht es die Schmerzen nicht vergessen, die der Abstieg aus dem Oberhaus verursacht hat, dennoch bot das Intermezzo in der Zweitklassigkeit auch die Chance, "etwas Neues aufzubauen", wie Füllkrug formuliert. Und ebendiese Gelegenheit hat Werder letztlich beim Schopf gepackt.

"Zusammenhalt kann ein ganz großer Pluspunkt sein"

"Aus einer Mannschaft entstand eine unfassbare Einheit, ein ganz neues Gefühl. Dieser Zusammenhalt, den wir haben, kann in der nächsten Saison in der Bundesliga ein ganz großer Pluspunkt für uns sein", ist der Torjäger überzeugt. Natürlich müsse auch die sportliche Qualität nachgewiesen werden, aber es sei einfach "schön", in gutem Arbeitsklima mit den Teamkollegen zu spielen. "Ich habe schon jetzt große Lust, sie in der Vorbereitung wieder zu sehen", sagt Füllkrug.

"Normal, dass Begehrlichkeiten geweckt werden"

Ein bisweilen im Raum stehender Abschied des 29-Jährigen, der nur bis Ende der neuen Saison unter Vertrag steht, spielt für ihn keine große Rolle. "Natürlich ist es normal, dass Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen geweckt werden, wenn du als Stürmer-Duo mit Marvin Ducksch ziemlich gerecht aufgeteilt 57 Tor-Beteiligungen hast. Aber ich fühle mich pudelwohl bei Werder. Das ist sehr wichtig für einen Spieler, um seine Top-Leistungen abrufen zu können", so Füllkrug. Nachdem in Bremen um die Aufstiegsmannschaft eine Euphorie entstanden ist, scheint schwer vorstellbar, dass er die Bundesliga-Saison nicht miterleben will.

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Lars Pollmann  
25.05.2022