Raumgefühl entscheidend

Fritz: Wo Stage noch Verbesserungspotenzial hat

Clemens Fritz (Foto) hat Jens Stage das erste Zeugnis ausgestellt. Foto: Getty Images.
Clemens Fritz (Foto) hat Jens Stage das erste Zeugnis ausgestellt. Foto: Getty Images.

Mit einer Ablösesumme über vier Millionen Euro war Jens Stage in diesem Sommer der teuerste Neuzugang von Werder Bremen. Der dänische Mittelfeldspieler braucht allerdings Zeit, um die Abläufe unter Ole Werner zu verinnerlichen.

Aufgrund der geringen finanziellen Mittel hat sich Werder Bremen nach dem Aufstieg in die Bundesliga vorrangig um ablösefreie Transfers bemüht. Lediglich für Jens Stage nahmen die Grün-Weißen eine Ablösesumme in Kauf, da der Neuzugang des FC Kopenhagen die Lücke im zentralen Mittelfeld schließen soll. 

Fritz: Stage "muss noch ein etwas besseres Gefühl bekommen"

Noch aber benötigt Stage Zeit, um in Bremen und der Bundesliga anzukommen. Nach Angaben der Bild-Zeitung gewann er bis dato 44,8 Prozent seiner Zweikämpfe, lediglich Romano Schmid (41 Prozent) habe noch weniger Duelle für sich entschieden. Lizenzspielerleiter Clemens Fritz sieht darüber hinaus im Raumgefühl Nachholbedarf: "Er ist ein Spieler, der sehr viel läuft und viel aushelfen will. Da muss er in einigen Situationen noch ein etwas besseres Gefühl bekommen und vielleicht doch eher in seinem Raum bleiben."

Stage wird "immer klarer in den Abläufen"

Für Stage sei es derzeit "nicht ganz einfach", der Neuzugang werde aber "immer klarer in den Abläufen". Langfristig betrachtet ist Fritz deshalb überzeugt, dass er die Erwartungen des Klubs erfüllen wird: "Jens ist ein super Typ und hat sich super in die Mannschaft eingebracht. Wir sind weiterhin froh, dass wir ihn für Werder gewinnen konnten."

Florian Bajus  
08.09.2022