"Wird noch ein paar Tage dauern"

Fritz über Gehaltsverzicht: "Bisher nichts abgelehnt oder zugesagt"

Fritz ist in Bremen seit dieser Saison Leiter Profifußball. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Fritz ist in Bremen seit dieser Saison Leiter Profifußball. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Bei Werder Bremen ist laut Medienberichten zwischen der Klubführung und der Mannschaft ein Streit über einen neuerlichen Verzicht auf Teile des Gehalts entbrannt. Die Hanseaten widersprechen dieser Darstellung durchaus. Clemens Fritz betont, dass die Gespräche noch nicht beendet seien.

"Es ist ein Prozess, der stattfindet. Es ist in keinster Weise so, dass bisher etwas abgelehnt oder zugesagt wurde", so der Leiter Profifußball gegenüber dem TV-Sender Sky. Zu einem Abschluss sind die Gespräche bisher wohl schon allein deshalb nicht gekommen, weil zuletzt einige Profis mit ihren Nationalteams unterwegs waren. "Man kann davon ausgehen, dass es noch ein paar Tage dauern wird", so Fritz. Allerdings lässt er kaum einen Zweifel daran, dass Werder ein Entgegenkommen der Mannschaft erwartet.

"Corona hat alle getroffen"

"Wir wissen alle um die Situation, es hat nicht nur Werder Bremen hart erwischt. Es gibt viele Unternehmen, viele Läden sind zu. Corona hat alle getroffen. Das bringt Gesprächsbedarf mit sich, wir müssen darüber reden", so der Ex-Nationalspieler und langjährige Kapitän der Grün-Weißen. Diesen Redebedarf gebe es auch innerhalb der Mannschaft, der Fritz und Co. entsprechende Zeit einräumen. An der schwierigen Lage für den Klub ändert es freilich wenig.

"Minus muss aufgefangen werden"

"Wir haben es klar und deutlich kommuniziert: Wir müssen Spieler abgeben. Das ist keine Neuigkeit, die ich verrate. Wenn durch Corona ein Minus dasteht, muss das aufgefangen werden", so Fritz. Aktuell hat Werder noch keine Ablöse-Einnahmen eingestrichen, sonderlich akut scheint dies auch nicht bevorzustehen. Entsprechend rücken andere Lösungen in den Vordergrund, um die Kassenlage zu entlasten.

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Lars Pollmann  
09.09.2020