Stattdessen Freiburg?

Fritz bestätigt: Werder erhielt von Kyereh Transfer-Absage

Kyereh zieht es nicht zu Werder Bremen. Foto: Getty Images
Kyereh zieht es nicht zu Werder Bremen. Foto: Getty Images

Das Transferfenster in Deutschland ist noch gar nicht geöffnet, dennoch haben viele Klubs schon zahlreiche Deals eingetütet. Einige heiß umkämpfte Spieler dürften in den kommenden Tagen Entscheidungen treffen, damit sie zum Trainingsauftakt oder kurz danach bei den neuen Vereinen dabei sind. Daniel-Kofi Kyereh gehört zu den Profis, um die mehrere Klubs gebuhlt haben.

Zuletzt waren dem Vernehmen nach noch Werder Bremen und der VfB Stuttgart im Rennen, das letztlich aber der SC Freiburg gemacht haben soll (fussball.news berichtete). Offiziell bestätigt ist das Ziel des Ghanaers, der den FC St. Pauli verlässt, noch nicht. Seit Sonntag herrscht aber Klarheit bezüglich Werder. Lizenzbereichsleiter Clemens Fritz hat bestätigt, dass von Kyereh eine Transfer-Absage eingegangen ist. "Wir hatten gute Gespräche und einen wirklich guten Austausch. Ich glaube, dass ihm die Entscheidung auch nicht so leicht gefallen ist. Letztlich hat er sich für einen anderen Weg entschieden, was wirklich sehr schade ist", zitiert das Portal DeichStube den Ex-Kapitän von Werder.

"Wir hätten das gern umgesetzt"

"Wir hätten das gern umgesetzt, aber solche Situationen sind eben völlig normal in einer Transferphase", will sich Fritz nicht zu lange mit dem gescheiterten Zugang aufhalten. Kyereh gehörte in der abgelaufenen Saison zu den auffälligsten Spielern der 2. Liga, war in 29 Einsätzen an 22 Toren beteiligt. St. Pauli kann dem Vernehmen nach mit einer Ablöse im Bereich von 4 bis 5 Millionen Euro rechnen, die für Werder einen Kraftakt bedeutet hätten. Der SC Freiburg kann sich die Summe dank der Einnahmen aus dem Verkauf von Nico Schlotterbeck an Borussia Dortmund und aus der Teilnahme an der Europa League allemal leisten.

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Lars Pollmann  
19.06.2022