Werder geht ein Mann vor der Abwehr ab

Fritz: "Die Sechs natürlich ein Thema, das wir genau im Blick haben"

Fritz hat seine Späher instruiert. Foto: Imago
Fritz hat seine Späher instruiert. Foto: Imago

Werder Bremen hat den Klassenerhalt noch nicht in der Tasche, kann aber vorsichtig mit dem Verbleib im Oberhaus planen. Dass bei sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz noch etwas anbrennt, ist wohl eher zweifelhaft. Für die neue Saison genießt das defensive Mittelfeld besonderes Augenmerk.

"Wir fahnden grundsätzlich nach allen Positionen. Die Sechs ist natürlich ein Thema, das wir ganz genau im Blick haben", zitiert das Portal DeichStube Clemens Fritz diesbezüglich. Der Leiter der Scouting-Abteilung hat seine Späher entsprechend instruiert. "Wir haben ja selbst schon mehrfach gesagt, dass uns ein strategischer Sechser guttun würde", so der Ex-Profi. Aktuell geht dieses Profil den Hanseaten ab, Werder setzte im Saisonverlauf notgedrungen auf eine Kombination aus Maximilian Eggestein, Jean-Manuel Mbom und Kevin Möhwald.

"Nicht so einfach, das richtige Profil zu finden"

Sie alle fühlen sich in einer offensiv ausgerichteten Mittelfeld-Rolle wohler. Fritz und Co. haben aber nicht schlichtweg versäumt, einen geeigneten Kandidaten für die Rolle vor der Abwehr zu verpflichten. "Man darf nicht vergessen, dass es bei unserer finanziellen Situation, mitten in einer Pandemie, nicht so einfach ist, den Spieler mit dem richtigen Profil zu finden", erklärt der Scouting-Chef. "Wir haben im letzten Jahr einen Umstrukturierungsprozess in der Mannschaft gestartet", so Fritz. Der geht im Sommer weiter, dann nach Hoffnung von Werder Bremen auch mit einer Lösung für die Sechs.

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Lars Pollmann  
23.03.2021

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