Aufstiegsfinale

Frings: "Elfmeter, den Werder einfach nicht vergeben darf"

Werder hat den direkten Aufstieg in der eigenen Hand. Foto: Getty Images
Werder hat den direkten Aufstieg in der eigenen Hand. Foto: Getty Images

Werder Bremen ist im Dreikampf mit dem Hamburger SV und SV Darmstadt um den zweiten direkten Aufstiegsplatz in die Bundesliga in einer komfortablen Ausgangslage. Am Sonntag reicht den Grün-Weißen im Heimspiel gegen Jahn Regensburg ein Punkt, um die sofortige Rückkehr ins Oberhaus perfekt zu machen. Torsten Frings erwartet genau das von seinem Ex-Klub.

"Den Aufstieg in der eigenen Hand, ein Heimspiel, ausverkauftes Haus – das ist ein Elfmeter, den Werder einfach nicht vergeben darf", schreibt die Klublegende in einem Beitrag für den kicker. Der 45-Jährige erkennt in Bremen eine große Euphorie, hofft aber auch, dass sie für das Team von Ole Werner nicht zum Bumerang wird. "Diese Erwartungshaltung bedeutet natürlich auch, dass es ein enormes Druckspiel für die Jungs wird. Man kann sich wahrscheinlich keinen Patzer mehr erlauben", so Frings.

"Andernfalls hätte man es auch nicht verdient"

Durch das schwächere Torverhältnis im Vergleich zum HSV und den Lilien würde bei eigener Niederlage und Siegen der Konkurrenz sogar Platz vier drohen. Es wäre ein Super-GAU und für Frings schwer zu begreifen. Der frühere Nationalspieler fordert, Werder müsse mit dieser Ausgangslage "gegen einen Gegner, für den es um nichts mehr geht, klarkommen". Regensburg könnte noch bis auf Platz 15 abrutschen, die Luft beim SSV Jahn scheint aber raus zu sein, wie auch ein recht lebloses 0:2 gegen den 1.FC Heidenheim am Samstag nahelegte. Frings geht angesichts dieser Gemengelage davon aus, dass sich Werder die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. "Andernfalls hätte man es auch nicht verdient, aufzusteigen."

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Lars Pollmann  
12.05.2022