Seit Saisonbeginn Sportdirektor

Friedrich blickt zurück: "Die erste Transferphase war natürlich verrückt"

Friedrich ist seit Saisonbeginn Sportdirektor. Foto: Maja Hitij/Getty Images
Friedrich ist seit Saisonbeginn Sportdirektor. Foto: Maja Hitij/Getty Images

Arne Friedrich ist im Sommer vom Performance Manager zum Sportdirektor von Hertha BSC aufgestiegen. Der Ex-Nationalspieler war somit unmittelbar an der Kaderplanung beteiligt, die bei der Alten Dame durch die Investitionen von Lars Windhorst viele Optionen bot.

"Die erste Transferphase in dieser Tätigkeit war natürlich verrückt. Durch Corona war nicht absehbar, wie sich die ganzen Transferaktivitäten entwickeln würden", blickt der 41-Jährige gegenüber der Vereinshomepage auf das bis Anfang Oktober geöffnete Transferfenster zurück. Letztlich kamen fünf externe Neuzugänge, mehr als zehn Spieler verließen den Klub. "Wir haben uns bewusst dazu entschieden, einen Umbruch einzuleiten", erklärt Friedrich.

"Es muss alles noch enger zusammenwachsen"

Deshalb verließen verdiente Profis die Hertha, sie hinterließen gerade in der Kabine durchaus eine Lücke. Vollends geschlossen kann die noch gar nicht sein, meint Friedrich. "Wir haben viele junge, sehr talentierte Spieler dazu geholt, die noch viele Profijahre vor sich haben. Es muss alles noch enger zusammenwachsen", so der Sportdirektor. Dazu trage auch bei, dass der Kader viele Nationen vereint, einige Spieler noch Deutsch lernen müssen. "Es braucht noch Zeit, aber wir sind auf einem guten Weg", resümiert Friedrich. Mit Platz 14 in der Bundesliga kann Hertha BSC an und für sich freilich nicht zufrieden sein.

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Lars Pollmann  
25.12.2020