Baumann spricht

Friedl zu Union Berlin? Darum steht der Wechsel auf der Kippe

Friedl ist vertraglich noch bis 2023 an Werder Bremen gebunden.
Friedl ist vertraglich noch bis 2023 an Werder Bremen gebunden. Foto: Imago

Marco Friedl würde augenscheinlich gerne einen Wechsel von Werder Bremen zu Union Berlin vollziehen. Der 23-Jährige sah sich deshalb nicht in der Lage, beim 3:0 gegen Hansa Rostock zum Einsatz zu kommen. Nun erwartet den 23-Jährigen eine Strafe, während sein Wechsel in die Hauptstadt zu scheitern droht.

Am Tag vor dem Spiel gegen Hansa Rostock rief Marco Friedl bei Trainer Markus Anfang an. "Da hat er mir gesagt, dass er Sonntag seine Leistung nicht abrufen kann", sagte der Cheftrainer von Werder Bremen über den wechselwilligen Spieler. Der Österreicher soll mit Union Berlin verhandelt haben. Doch das von Werder ausgerufene Preisschild von 5 Millionen Euro ist laut der Bild-Zeitung für Union zu viel.

Werder verlangt wohl 5 Millionen Euro für Friedl

In Bremen habe man, so Manager Frank Baumann, "klare Vorstellungen davon, wann ein Transfer zustande kommt". Laut dem Ex-Profi gebe es "noch einiges zu erfüllen", weshalb ein Transfer letztlich doch scheitern könnte. Immerhin besitzt Friedl bei Werder noch einen bis 2023 gültigen Vertrag. Zum Verkaufen sind die Hanseaten nach den vorherigen Abgängen in diesem Sommer, die die Finanzlage von Werder stabilisiert haben, nicht mehr gezwungen. So gehe Baumann auch "eher davon aus, dass Marco bei uns bleibt, was unser Ziel trotz der Geschichte ist".

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
30.08.2021