Kapitän ist ambitioniert

Friedl: "Werder wird immer ein großer Verein bleiben"

Werder fährt 2024 auf der Erfolgsspur. Foto: Getty Images
Werder fährt 2024 auf der Erfolgsspur. Foto: Getty Images

Werder Bremen ist nach den Ergebnissen am Wochenende in der Bundesliga den Europapokalrängen näher als der Abstiegszone. Ein Top-Start ins Jahr 2024 hat sämtliche Sorgen beseitigt und ist einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft gewichen. Marco Friedl äußert dabei durchaus große Ambitionen.

"Hoffe, dass wir in Zukunft wieder erfolgreicher sein werden"

"Werder wird immer ein großer Verein bleiben. Doch Geschichte wird immer wieder neu erzählt, und ich hoffe, dass wir in Zukunft wieder erfolgreicher sein werden, als wir das die letzten Jahre waren", so der Kapitän gegenüber dem kicker. Von den ganz großen Zeiten mit Meistertiteln und dem Europapokalsieg 1992 wagt der Österreicher dabei nicht zu träumen. "Im DFB-Pokal hingegen stand ich mit Werder schon zweimal im Halbfinale – deshalb ist das vielleicht nicht ganz so unwahrscheinlich", betont Friedl.

In Bremen soll es nicht dauerhaft nur um den Klassenerhalt gehen

Wichtig sei es, dass die Mannschaft sich nicht dauerhaft damit zufrieden gibt, in der Bundesliga einfach nur mitzuspielen. "Es kann für uns ja auch nicht immer nur darum gehen, nicht abzusteigen. Dafür ist der Verein einfach zu groß. Und da müssen auch wir Spieler einen anderen Anspruch haben, um irgendwann mal wieder im oberen Drittel anzugreifen und über die internationalen Plätze nachzudenken." Bis dahin sei ein weiter Weg zu gehen, auch wenn die aktuelle Hochphase die Abstände geringer aussehen lässt, als sie eigentlich sind.

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Friedl: "Erwarte nicht, dass mit dem Geld zwei Top-Spieler geholt werden"

Helfen soll Werder unter anderem auch das Investment von 38 Millionen Euro durch ein Bündnis lokaler Partner. "Es geht darum, dass man den Verein auf verschiedenen Ebenen weiterentwickelt. Ich erwarte jetzt nicht, dass mit dem Geld zwei Top-Spieler geholt werden – und das war's. Es muss sinnvoll investiert werden", fordert Friedl. Der 25-Jährige selbst hat sich indes nach einer bisweilen schwierigen ersten Saison als Kapitän etabliert und ist als Abwehrchef ein wichtiger Faktor für den aktuellen Lauf der Hanseaten. 2024 haben nur Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen weniger Gegentore kassiert als Werder.

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Lars Pollmann  
19.02.2024