Gerüchte um Union

Friedl: "Jeder Spieler hat das Ziel, so hoch wie möglich zu spielen"

Friedl wird vorerst weiter für Werder Bremen auflaufen.
Friedl wird vorerst weiter für Werder Bremen auflaufen. Foto: Imago

Unmittelbar vor Ende der Transferperiode soll Marco Friedl einen Wechsel zu Union Berlin forciert haben und sich deshalb nicht in der Lage gesehen haben, beim 3:0-Sieg von Werder Bremen gegen Hansa Rostock mitwirken zu können. Der 23-Jährige versucht nun, für Klarheit zu sorgen - nachdem sich die Vereine, wie er selbst bestätigt, nicht einig werden konnten.

Frank Baumann, Manager von Werder Bremen, kündigte bereits an, dass Marco Friedl nach seinem vermeintlichen Streik, um einen Wechsel zu Union Berlin zu erzwingen, eine Geldstrafe erhalten wird. Das Vorhaben des Österreichers, in die Hauptstadt zu wechseln, misslang allerdings - weil Werder zu hohe Forderungen gestellt haben soll. Im Interview mit dem kicker sagte Friedl nun: "Enttäuscht bin ich auf gar keinen Fall. Ich habe immer gesagt, wie wohl ich mich in diesem Verein fühle. Ich bin seit dreieinhalb Jahren hier, habe Werder viel zu verdanken."

Friedl lässt Streik-Vorwürfe nicht auf sich sitzen

Dass er durchaus damit geliebäugelt hat, den Abgang aus Bremen zu vollziehen, verheimlichte er nicht: "Jeder Spieler hat das Ziel, so hoch wie möglich zu spielen. Deshalb habe ich mich schon mit einem Abgang beschäftigt, weil es die Möglichkeit dazu gab. Aber das heißt nicht, dass ich den Verein unbedingt verlassen wollte." Und deshalb stellte er klar, dass er sich nun nicht mehr mit einem Wechsel beschäftige und die Entscheidung, gegen Rostock nicht zu spielen, "ganz klar nichts mit einem Streik zu tun" hatte.

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Adrian Kuehnel  
02.09.2021