Kapitän enttäuscht

Friedl: "Haben Heidenheim in die Karten gespielt"

Marco Friedl (l.) ärgerte sich über die Pleite gegen Heidenheim. Foto: Getty Images.
Marco Friedl (l.) ärgerte sich über die Pleite gegen Heidenheim. Foto: Getty Images.

Die große Geburtstagsfeier von Werder Bremen fiel nach dem Schlusspfiff des Heimspiels gegen den 1. FC Heidenheim ins Wasser. Bei den Spielern war die Enttäuschung über die Niederlage zu groß.

Nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge ging Werder Bremen am Samstagnachmittag erstmals wieder als Verlierer vom Platz. Ausgerechnet im ersten Heimspiel nach dem 125. Geburtstag des Vereins setzte es ein 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim, der sich bereits im Hinspiel gegen die Grün-Weißen durchgesetzt hatte (4:2).

Friedl: "Zwei Mal sind wir zu offen gewesen"

Die Mannschaft von Ole Werner erlebte einen gebrauchten Tag, wie Kapitän Marco Friedl gemäß dem Portal Deichstube resümierte: "Wir haben Fehler gemacht, die wir die letzten Wochen nicht gemacht haben. Genau die Stärken, die die Heidenheimer die ganze Saison schon haben - da haben wir ihnen voll in die Karten gespielt. Zwei Mal sind wir zu offen gewesen." Und dann ließ die Chancenverwertung in der zweiten Halbzeit zu wünschen übrig: "Wir müssen uns trotzdem an die eigene Nase packen, dass wir vor allem in der zweiten Halbzeit genug Chancen hatten, um das Spiel zu drehen. Das haben wir heute nicht gemacht."

Schmid hadert mit der Chancenverwertung

Auch Romano Schmid, der den einzigen Bremer Treffer an diesem 21. Bundesliga-Spieltag erzielte, ärgerte sich über die schwache Ausbeute: "Unter dem Strich haben wir in der zweiten Halbzeit richtig gute Chancen gehabt mit den Pfostentreffern. Wir dürfen dieses Spiel nicht verlieren, sondern müssen es bei den Chancen eigentlich gewinnen." Diesmal sollte es aber nicht für ein Erfolgserlebnis reichen. (Einwurf: Dinkci: "Plan ist, dass ich nach Bremen zurückkehre")

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Florian Bajus  
11.02.2024