Pleite in München

Friedl: "Du darfst keine sechs Tore kassieren"

Marco Friedl war mit der Niederlage in München unzufrieden. Foto: Getty Images.
Marco Friedl war mit der Niederlage in München unzufrieden. Foto: Getty Images.

Werder Bremen hat gegen den FC Bayern einen ordentlichen Start hingelegt und trotzdem mit 1:6 verloren. Marco Friedl ärgerte sich über die hohe Anzahl der Gegentore.

Auf den frühen Rückstand durch Jamal Musiala (6.) fand Werder Bremen eine Antwort, Anthony Jung erzielte in der zehnten Minute den Ausgleich. Im Anschluss spielte sich der FC Bayern jedoch in einen Rausch, Serge Gnabry (22., 28.) und Leon Goretzka (26.) erhöhten noch vor der Halbzeitpause auf 4:1. Nach dem Seitenwechsel schraubte Gnabry (82.) den Spielstand auf 5:1, Mathys Tel besorgte zwei Minuten später den Endstand.

Friedl: "Wir hatten einen Blackout"

Für mutige Bremer war es die nächste hohe Niederlage in München, bei Marco Friedl herrschte große Unzufriedenheit. "Dass Bayern irgendwo in einer eigenen Liga ist, ist klar. Trotzdem darfst du keine sechs Tore kassieren", sagte der Defensivspezialist bei Sky. "Wir haben heute auf die Fresse bekommen", betonte Friedl, der ergänzte: "Die ersten 15 Minuten ging es hin und her, es gab viele hohe Ballgewinne und haben es ordentlich gemacht. Dann hatten wir einen Blackout und haben die drei Tore kassiert. Es ist fast unmöglich, dass du das noch drehst." Dennoch kann Werder mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. 

Florian Bajus  
09.11.2022